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Bodie.

Eine Ghosttown von Weltruf.

Zu erreichen über die US 270, die zum Ende hin unpaved (Schotterpiste) wird. Unpaved der Kategorie 9. Es war mal wieder eine Tortur für mich. Und für mein Auto.



Und nicht nur für meins. Da quälten sich hunderte von normalen PKW’s und Caravans die Strecke entlang und vermutlich hoffte jeder Fahrer, nicht von einem Achsbruch oder zumindest platten Reifen eingeholt zu werden. Es war grauslich.

Ist denn wirklich kein Geld für Asphalt da?


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Man zahlt 7$ und wenn man möchte, noch 2$ für eine Broschüre mit Erklärungen und Anleitungen. Ich wollte nicht angeleitet werden, ich wollte nur gucken und knipsen und mir meinen *ich-war-hier*-Stempel abholen.
Das Thermometer im Auto zeigte 60°F an. Eigentlich recht frisch, wäre man in Dt. Hier oben in der Wüste auf 2000m bei fast nichts an Wind war es aber angenehm. Eine Jacke war daher übrig.

 




Die nächsten Stunden knipste ich alles, wo nicht grad ein Tourist mit Stativ davor stand, was gar nicht so einfach war. Schließlich kamen auf eine Hütte ca 10 Knipser. Aber irgendwie wurschtelte ich mich durch und hab interessante Einblicke in das damalige Leben gewinnen können.





Im hiesigen Museum, dessen Wärter und Souvenirverkäufer vermutlich noch aus der Zeit stammt, in der die Hütten errichtet wurden, war ziemlich schwerhörig, aber mit Zeichensprache, die man überall auf der Welt versteht, wußte er dann, daß ich nach dem Stempel fragte.



Noch schnell ein Souvenir gekauft, ein paar Fotos von den Ausstellungsstücken gemacht und ich schlenderte langsam zum Parkplatz zurück.





Auf der Fahrt zurück in die Zivilisation kam mir die Piste noch viel holpriger vor, als bei der Hinfahrt nach Bodie. Irgendwie sehe ich mich dann immer am Straßenrand stehen und den oder die Reifen wechseln.



Mein Lager schlug ich heute am Lake Tahoe auf. Eigentlich liegt der See nicht auf meiner Route, aber da waren die einzig bezahlbaren Zimmer zu bekommen.

Hier in der Gegend kostete jedes Zimmer mindestens 150$ plus x und dafür hab ich nun wirklich nicht den Nerv und das nötige Kleingeld.

Die Route führte mich ein paar Meilen nach Nevada hinein und das bedeutet? „Billig“ tanken. Alle Tankstellen, an denen ich die letzten Stunden vorbeikam, zeigten mir Preise jenseits der 4,80$ für die Gallone an. Unerschwinglich.


Hier in Garberville, Nevada kostete die Gallone 3,39$.

Nachdem ich mal wieder mein Gerümpel aufs Zimmer des ABVI's gebracht hatte, kam ich auf die Idee, du könntest ja noch mal schnell an den See fahren und die Abendstimmung genießen. Mein Motel stand zwar fast direkt am Wasser, aber an der Ostseite, was Gegenlicht bedeutet. Das macht sich auf Fotos nicht so hübsch. Margret unterbreitete mir einige nette Vorschläge, die ich natürlich gern annahm und schwupps, stand ich an der Westseite des Sees.. vor verschlossenen Schranken.
Es war mal wieder National Forest Zeit. Ey langsam kotzte mich das so was von an. Immer, wenn man denkt, das Richtige zu tun, kommen diese Oberfuzzis und meinen, mir den Tag versauen zu können.


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Ich war 2006 schon mal hier und beließ es heute dabei, mich an damals zu

erinnern und wie es gewesen ist und ausgesehen hat...


Motel:

Americas Best Value Inn, South Lake Tahoe, CA - 42,56$


gefahrene Meilen:  241