Die 128 biegt irgendwann links zur Küste ab. Da ich das Stück aber schon 2012 gefahren war und es mir langweilig vorkam, fuhr ich weiter geradeaus auf der 101 und bog eine Straße weiter nördlich auf die #20 ab, die mich direkt nach Fort Bragg bringt. Außerdem kann man unterwegs Redwoods sehen.
Nicht so große, wie weiter nördlich in den State- bzw. Nationalparks, aber immer hin. Für ein Wow sind sie hoch genug.

Meine größte Sorge bestand jetzt darin, ob an der Küste Nebel ist oder ob ich Glück mit dem Wetter haben werde. Zwar war das Blau des Himmels von Schleierwolken verdeckt aber vielleicht hatte ich ja Glück?
Und genauso war es. Fast.
Es war zwar freie Sicht bis Japan, aber dafür fegte eine steife Brise übers Land.


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Das mit dem Strand und Badetuch konnte ich ja mal gleich abhaken.
Ich checkte schnell ins Super 8 ein, packte meinen Kram aufs Zimmer und schwang mich gleich wieder hinters Lenkrad.



Letztes Jahr hatten wir uns nicht lange im Ort aufgehalten. Nur schnell den Skunktrain anschauen und weg waren wir. Dieses Jahr hab ich genauer recherchiert und Küstenabschnitte gegooglet, die man unbedingt sehen sollte.
Nördlich des Ortes gibt es den sogenannten Glass Beach. Wenn man es richtig deutet, so liegen da keine Steine am Strand, sondern rundgeschliffene Glassteinchen bzw. Scherben.



Schade nur, daß der Wind ziemlich heftig war. Dazu kam noch die Flut. Es war also alles nicht so einfach mit dem am Strand entlangbummeln.





Erst muß man sich in Watte packen und dann aufpassen, daß einen nicht eine hereinbrechende Welle mit sich reißt. Trotzdem fand ich es herrlich am Strand zu stehen, obwohl er die meiste Zeit weggespült wurde.
Trotz der 3 Lagen, die ich mir angezogen hatte, wurde es mir bald zu kalt und ich zog es vor, zurück zum Auto zu stiefeln. Mal sehen, was Margret noch so auf Lager hatte.