28.Mai 2015                                                 15°C



Während der Reisevorbereitung habe ich Margret einige Ziele so einprogrammiert, daß sie mich mit deren Namen warnt, wenn ich daran vorbeifahre. Bei den ganzen Arten von Küstenabschnitten weiß ich sonst nicht, was das besondere ist.
Wenn ich also an Shore Acres vorbeikomme, will ich wissen, was genau hier Wichtiges zu sehen ist.




Harris Beach SP



 




Samuel H. Boardman SP


Doch leider hat es nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte und so hat sie nicht einmal einen müden Ton von sich gegeben.
Die Route einspeichern ist eine Sache, nicht zu wissen, warum man wo halten sollte, eine andere.




Arch Rock am Windy Point







Zwischen Crescent City in Kalifornien und dem Whalehead Point hab ich fast minütlich angehalten und alles geknipst, was so im Wasser rumstand.
Rein ins Auto, 2 Meilen fahren, anhalten, raus aus dem Auto, knipsen, bisschen Kälte haschen, rein ins Auto, weiterfahren. Nach 2 Meilen das alles wieder von vorn.





War ganz schön anstrengend.
Auf einem der kurzen Wege zu einem Aussichtspunkt wäre ich beinah wieder auf eine Schlange getreten, konnte aber grad noch so bremsen. Ein Foto zu machen hab ich vor lauter Schreck vergessen. Es war eine dunkelgrüne mit gelben Längsstreifen, namens Thamnophis ordinoides. Sie war vermutlich als Dopplereffekt verkleidet.



Die abwechslungsreichsten Stückchen Strand waren, wenn ich es im Nachhinein betrachte, am Pistol River SP und am Ende des Tages die Felsengebilde im Shore Acres SP.












dieses Bild beschreibt übrigens mit am besten, wie "Strände" zwischen San Francisco
und Seattle aussehen. Es sind KEINE Badestrände !!!


Bandon Beach hat auch wie schon 2012, verloren.




Face Rock


Für diese Szenerie braucht man schönes, sonniges, warmes und windstilles Wetter und das habe ich auch heute wieder vergeblich gesucht.
Es ist einfach zu eisig, um da unten am Strand auf Fotomotivsuche zu gehen. Es macht keinen Spaß.
Shore Acres hingegen ist faszinierend. 

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Es liegt im einzigen State Park der Umgebung, der (5$) Eintritt verlangt. Bei meiner Ankunft war das Kassenhäuschen nicht besetzt.
Apropos Eintritt. Wenn man von Süden nach Norden fährt, sucht man vergeblich ein State Park Office, welches einem einen 5-Day-Oregon-Coast-Pass verkauft. Den wollte ich eigentlich heute Morgen im ersten SP kaufen, aber sie hatten sowas nicht, da es ein kostenloser SP war.
Naja. Egal.





Jedenfalls muß man im Shore Acres ein wenig suchen, bis man die Steinchen findet, die das Besondere an diesem SP sind. Fand ich zumindest.
Ich war im Übrigen die einzige Besucherin. Und die einzige, die auf den Steinen rumgesprungen ist.







Später kam noch eine weitere Touristin. Sie hat sich aber nur von weiten das Gelände angesehen und sich vermutlich nicht getraut, auch zwischen den bizarren Steinkanten rumzuhopsen. Feigling

  



Mir hat es da jedenfalls wahnsinnig gut gefallen und ich will gar nicht so genau wissen, wie das Ganze entstanden ist. Vielleicht war das hier alles mal flüssig und dann kam Frost...?






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Die Sonne hat sich heute nur 5 Minuten blicken lassen und auch die nächsten Tage ist keine Wetteränderung in Sicht. Im Gegenteil. Weiter im Norden kommen dann auch noch Schauer hinzu.
Genächtigt habe ich wie schon vor 3 Jahren, im Super 8 in Coos Bay. Eine wahnsinnig schöne Hütte und die Zimmer sind sehr untypisch, weil nobel eingerichtet. Gefällt mir.




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