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    13. Mai 2011                                                        65°F 




Heute trödelte ich etwas, denn es gab nur ein wirkliches Ziel, was ich anschauen „musste“, wobei „musste“ fast wörtlich zu nehmen war, denn so wirklich Lust hatte ich keine.


Nach den üblichen Morgenritualen, Mails gucken und Bad, fuhr ich allerdings erst einmal zum Aztec NM, welches ich ursprünglich schon für gestern Nachmittag geplant hatte, allerdings schließen die meisten Parks schon 17 Uhr und ich hätte mich sehr abhetzen müssen, um es noch rechtzeitig zu schaffen.

Da ich aber Urlaub und stressfreie Zeit hab, sagte ich mir:
Was du heute kannst verschieben..
Tanken brauchte ich heute nicht, denn für die 200km hatte mein Auto noch genügend Saft auf Lager und außerdem war hier in der Gegend der Benzinpreis für meine Verhältnisse sehr hoch.




Auch hier in Farmington und Umgebung scheint es in den letzten Jahren straßenbauliche Veränderungen gegeben zu haben, denn kurz vor dem Ziel meinte Margret, ich solle doch bitte wenden, scharf abbiegen und dann links rüberfahren und dann… berechnete sie die Route neu, obwohl ich lange schon angekommen war.





Das Aztec NM ist ein kleines Monument und ich nahm an, ich würde es in 5 min abgehakt haben.
Bei diesem Monument handelt es sich ebenfalls um Ruinen der Pueblo Indiander, auch wenn der Name des Monument auf eine andere Kultur hinweist. Die Azteken waren hier nicht beteiligt.



Die erste Besiedlung geht auf Anfang des 12. JH's zurück und schon ein halbes JH später wurde der Ort aus unbekannten bzw. nicht erwiesenen Gründen wieder aufgegeben. Genannt wird in diesem Zusammenhang immer die Dürre, aber ich finde, sie kann nicht an allem Schuld sein.



Aus den 5 Minuten wurden allerdings dann 30, denn die Lady „am Empfang“ drückte mir eine Mappe mit Erklärungen in die Hand, und so blieb mir nichts anderes übrig, als Punkt für Punkt abzuwandern.
Gelesen hab ich allerdings von alledem nichts. Nur die Karte hab ich mir angeschaut und wie der Weg verlief.

  


Fototechnisch war es allerdings ein unglücklicher Zeitpunkt Die Sonne stand heute Morgen noch sehr … falsch.
Mein Fazit zum Monument: kann man, muß man aber nicht.
Irgendwie ähneln sich dann doch alle.
Bevor ich zum eigentlichen Tagesziel aufbrach, stempelte ich noch schnell meine Stempel, schaute nach Postkarten und wenig später verließ ich den doch recht einsamen Ort. Wer hier arbeitet, braucht jede Menge Koffein oder andere Videospiele.




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