Und weil ich gerade hier im Süden der Stadt war, konnte ich mir auch gleich noch die Carmel Mission ansehen.

Parkplätze gab es noch und der erste Eindruck war positiv. Irgendwie sah sie auf alt gemacht aus. Also das Bröckeln der Fassade war irgendwie… künstlich. Aber nett.





Für 6,50$ war ich dabei. Um den Besucher auf das einzustimmen, was da kommt, wurden im Souvenirshop vermutlich 20 Räucherstäbchen gleichzeitig abgefackelt. Müßte ich hier arbeiten, hätte ich abend sicher SO einen Schädel. Es roch wie Weihnachten nach der gebratenen Gans gemischt mit abgefackeltem Christbaum. Gewöhnungsbedürftig.





Schade, daß man an solchen Orten nie die Ruhe und Gelassenheit findet, die man sucht. Heute war Samstag und es wurde geheiratet. Und Fotografiert. Und sich in Pose gehauen. Und palavert. Und gekichert. Rumgeschrien. Gerannt. Gelacht. Laut geredet. Es war mal wieder toll…





Fototechnisch war das hier sicher alles eine Herausforderung, denn ständig latschte mir irgendwer ins Bild und lies sich auch beim rumstehen und blöd gucken durch nichts aufhalten.
Eine halbe Stunde war ich hier.

 

Sicher gäbe es noch mehr zu gucken aber durch die Hochzeitsgesellschaft fühlte ich mich irgendwie bedrängt und genötigt, den Ort zu verlassen.





Mittlerweile war es 15 Uhr und Zeit fürs Frühstück. Einen IHOP gab es nicht in der Nähe, also mußte dennys mit meiner Anwesenheit klarkommen.



Gut gesättigt fuhr ich noch einmal an den Strand, an dem mich heute Vormittag die kleinen Schnecken und Krebse begrüßten und hatte meinen Spaß mit dem dort sonst noch so ansässigen Getier, daß leider immer reis aus/Reis aus nahm, welches allerdings immer die Mücke machte, wenn ich mich mit meiner Knipse näherte. Es war lustig über die Steine am Strand zu klettern und zu stolpern und sich fast die Haxen zu brechen.