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Da es immer noch früher Nachmittag war, blieb tatsächlich noch Zeit für die Zeltköpfe etwas westlich Santa Fe’s. Es waren ca. 60km Wegstrecke, die man hier in den Staaten in kürzester Zeit auf einer Ar...Hinterbacke abspulen kann.


Das einzige Problem, welches ich hatte, war, dass Margret das Ziel nicht kannte bzw. es vielleicht gefunden hätte, wenn ich wüsste, zu welchem Ort das Monument gehört. So hab ich ihr nur die grobe Richtung (NM 16) sagen können und wollte dann schauen, ob es nicht vielleicht Schilder gibt, die darauf hinweisen.

Das längste Stück Fahrstrecke führte mich über die I25 und so war ich bereits in einer knappen Stunde nordwärts unterwegs und auch das Finden war einfach, denn an jeder Kreuzung gab es Hinweisschilder. Margret war damit natürlich nicht einverstanden, was sie mir durch ständiges „bitte wenden sie jetzt“ sehr deutlich machte.



Es gab hier sogar einen „Pförtner“, dem man allerdings anmerkte, dass er den Job schon lange machte. Statt mich zu fragen, wie es mir geht, brabbelte er was von „haben sie einen Hund im Auto?“ Er redete so schnell und so undeutlich, dass ich ihn erst nach dem 3. Anlauf verstand. Auch der Rest seiner Anweisungen und Ratschläge rieselte quasi an mir vorbei. Irgendwas mit Parkplatz und Laufen und was weiß ich.



Schattige Plätze gab es leider keine mehr, aber das war ok so. Es war zwar warm, aber durch das andauernde leichte Lüftchen recht angenehm. Ich packte mir eine Flasche Wasser und meine Kamera ein und wollte mal schauen, was es hier so für mich zu entdecken gab.


Aha… es gab mal wieder Klapperschlangen. Ok. Nicht schlimm. Ich werde sie grüßen, wenn ich sie sehe.



Der Rundweg führte anfangs ständig nach oben und war sandig. Alleine war man hier übrigens auch nie, dafür war das Monument zu klein. Aber gestört hat es mich nicht.



Es gab hier einen Trail, der sich nach ca. einer halben Meile teilte und man musste sich dann entscheiden, ob man links 1 Meile läuft oder nach rechts geht und 1,5 Meilen Oneway steil nach oben geht.
Für den Anfang tat es der linke Weg, ich wollte es nicht jedes Mal übertreiben, schließlich war ich auf Urlaub und nicht im Straflager.



Ich hatte die Meile fast geschafft, als ich ein paar Zipfelmützen zu sehen bekam, die direkt am Wege standen. Die, die ich vom Foto her kannte, sah ich nicht.



Mir war es egal. Es war ein schöner Spaziergang durch eine schöne Landschaft und ich war nicht allzu ausgepowert. Für den zweiten Weg hatte ich keine Lust mehr. Und wer weiß, wo er langführt? Vielleicht mußte man wieder irgendwo hoch, damit man später wieder runter muß. Ne neee, das war schon gut so.

Nach einer Stunde verabschiedete ich mich von den Mützchen und fuhr zurück ins Motel.

Viel gab es heute nicht mehr.

Später fuhr ich noch tanken (3,65$) und zum Walmart, bisschen gucken. Vielleicht gab es ja was, was ich nicht unbedingt brauchte.


gefahrene Meilen: 142


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