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   15. Mai 2011                                                        80°F  



Die Nacht war relativ angenehm verlaufen, denn ich hatte sicherheitshalber noch die Tagesdecke übergeworfen. Mein Thermometer zeigte allerdings eine Zimmertemperatur von 16° an, was nicht wirklich nett war.


Heute Morgen konnte ich etwas rumtrödeln, weil ich heute eigentlich nur ein Ziel hatte: Santa Fe.
Ich stellte mir das so vor, als wäre ich in Rom. Da konnte man ja auch mindestens 3 oder 4 Tage zubringen und man bekam immer etwas zu sehen.
Schon bei der ersten Planung der Reise, war Santa Fe immer ein Hauptbestandteil gewesen. Ich wollte unbedingt einmal die berühmten Adobehäuser sehen. Und am liebsten mit Chili daran





Margret führte mich zielsicher zu einem Parkplatz nahe einer Kirche und da heute Sonntag war, war er schon früh recht gut gefüllt.
Am Parkplatzkassenwarthäuschen hab ich dann erfahren, dass der Platz für Kirchengänger reserviert ist, ich aber noch genügend andere Plätze in der Stadt finden würde.





Ich hab es ignoriert und am Parkscheinautomaten ein 5$-Ticket für 5 Stunden gekauft. Ich denke, bis dahin werde ich das Meiste gesehen haben. Ein mulmiges Gefühl blieb trotzdem..





Bewaffnet mit Wasser, Knipse und einem kleinen Stadtplan, den ich vom Parkplatzwächter bekommen hatte, stapfte ich los und war schon gespannt darauf, was ich hier „geboten“ bekomme.
Die erste Orientierung gelang mir nur anhand des Sonnenstandes und sobald ich wusste, wo ich war und in welche Richtung ich musste, war alles in bester Ordnung.



  


Es war ja noch relativ früh am Tag und so wunderte ich mich nicht, dass die Geschäfte alle noch geschlossen hatten. Das wird sicher noch…

Schon nach wenigen 100 Metern entdeckte ich die schönsten Häuschen und fast überall beeilte man sich, alles für den Touristen vorzubereiten. Auch um die berühmte Plaza war schon geschäftiges Treiben und am Palast des Gouverneurs bauten die einheimischen Natives ihre Gaben auf. Was mich allerdings ein wenig störte, waren die vielen Penner, die es sich auf der Plaza gemütlich gemacht hatten. An fotografieren war da nicht zu denken. Stattdessen suchte ich erstmal das Visitor Center, welches hier irgendwo sein sollte.

  



Fast an jeder Kreuzung standen Hinweisschilder, in welche Richtung man laufen musste, um zu bestimmten Museen oder Ausstellungen oder Regierungsgebäuden zu gelangen und auch ein VC war ab und an verzeichnet, gefunden habe ich es allerdings erst ewig später, nachdem ich eine Straße 3x hoch und runtergelaufen und 2 Touristen gefragt hatte.



  


 

Gebracht hat es nur das, dass ich vor verschlossenen Türen stand, denn heute war schließlich Sonntag.



Ich war noch ca. 1 Stunde unterwegs und hatte nicht nur mit dem VC so meine Probleme, sondern auch damit, anständige Postkarten zu finden. Eigentlich gab es sie ja zu Millionen, aber leider waren alle Geschäfte, in denen man sie kaufen konnte, geschlossen, immerhin war heute Sonntag.
Ok, dachte ich mir, schlendere ich eben langsam zurück zum Parkplatz und schau noch mal am Capitol vorbei. Dass ich es mir heute nicht ansehen konnte, wusste ich schon vorher............ denn schließlich war heute Sonntag.
Mein Fazit der Stadt: für eine kleine Stippvisite ok, aber bitte nicht sonntags.



Es war kurz vor dem Mittagessen, als ich zurück am Auto war und überlegte, was ich mit dem angebrochenen Tag noch so alles anstelle. Es gab 2 Möglichkeiten: entweder ich fahre zum Pecos NHP und schau mir mal wieder Ruinen an oder ich fahre zu Kasha Katuwe.
Nach langem mit mir selber diskutieren entschied ich mich für ersteres und vielleicht war für das zweite später ja auch noch Platz.


Da ich heute noch nichts in den Magen bekommen hatte, schaute ich kurz zu einem Brunch bei IHOP vorbei und war von der Küche sehr angetan. Am besten waren die Pfannkuchen, über die man 5 verschiedene Sorten Sirup schütten konnte. Es war köstlich.
Buttermilk Pancakes with Blueberrysirup. 




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