Das nächste Highlight auf der Strecke, die immer noch mit den Wolken und dem ständig zunehmenden Verkehr zu kämpfen hatte, war die Bixby Bridge für deren „Würdigung“ auch ein kleiner Parkplatz eingerichtet war. Nur sah man ihn kaum vor lauter Autos, die bis auf die Fahrbahn standen.

Den Gedanken, hier irgendwo mal schnell… konnte ich schon kurz nach der Baustellenampel begraben. Ich fuhr das letzte Auto, bevor sie wieder auf rot schaltete und was das für die Menge an Autos bedeutet, kann sich jeder an seinen 5 Händen abzählen.

Das das Big Sur Lighthouse nicht zugänglich bzw. von einem Tor verschlossen war, erzählte ich schon?



Am Eingang des Molera und Julia Pfeiffer State Parks zeigte ich nur schnell meine an der Windschutzscheibe angebrachte Quittung, daß ich schon gelöhnt hatte und war schneller aus den Parks wieder draußen, als ich drin war.



Ok, im Andrew Molera Park lief ich noch voller Tatendrang den Beachtrail, aber das ganze war total überflüssig. Außer, man steht darauf, durch vertrocknetes Küstenland zu streifen und an einem Strand anzukommen, an dem hunderte Familien ihren Sonntag verbringen. 2 Meilen vertane Zeit.





Langsam fragte ich mich, was ich hier überhaupt tu. Ich hatte keinerlei Informationen über diese beiden Parks, außer, daß es hier bei Julia irgendwo einen Wasserfall gab. Da ich ihn nicht fand bzw. er an den Schaukästen nirgendwo erwähnt wurde, kehrte ich den mit Souvenirshops und Restaurant vollgestopften Parks den Rücken und fuhr weiter der Sonne oder dem Nebel entgegen.



Erst dutzende Meilen weiter im Süden kam das Schild für den Wasserfall und ich hatte sogar Glück, einen Parkplatz zu ergattern.
Im Web sehen die Fotos alle toll aus. So mit blaugrünem Wasser und blühenden Blumen und dem blauen Himmel… Nur in Wirklichkeit war es eher graustichig. Natürlich sah es mit eigenen Augen toll aus, wie da der kleine Wasserfall fast wie in der Südsee die Felsen herunterfiel, aber bei grauem Himmel kannst du das Foto fast vergessen. Und blühen tat jetzt auch nichts mehr.



Margret ll meldete sich das nächste Mal am Dollar Beach. Dollar deswegen, weil man hier am Strand die Schalen von kleinen Krebsen oder Krabben findet, die ein schönes Muster haben und fast wie zu groß geratene Geldstücke aussahen. Aber Aber Aber…
Heute war Sonntag und hier fand gerade das Jade Festival statt. Klar hätte ich mir das mal angesehen, da gab es allerdings nur das Problem, daß es National Forest Land war und das wiederum bedeutete, daß der Parkplatz gesperrt und somit ALLE Autos am Straßenrand geparkt waren. Über Kilometer hin. Es war für mich also nicht möglich, irgendwas zu sehen. Weder die Dollars am Strand noch die Jade auf den Tischen beim Festival.





Wieder eine geplante Sache des Tages ohne nennenswerte Ergebnisse abgehakt. Meine Skala bekam am unteren Rand schon Risse…
Kurz vor der Zufahrt zum Hearst Castle bekam ich dann aber doch noch etwas zu sehen. Und zwar im grellen Sonnenschein.



Ich war am Elephant Seal Beach. Naja, nicht direkt, weil das wäre zu gefährlich, aber verdammt nah dran. Ich hätte mir zwar ein bisschen mehr Enthusiasmus der Tiere gewünscht, aber was willste erwarten, wenn die Tiere eine halbe Tonne und mehr auf die Waage bringen. Man selber würde sich da auch nur im Notfall bewegen.




 


Für den Besuch des Hearst Castles war es leider schon zu spät. Die letzte Tour war 17 Uhr und wir hatten es viertel vor. Ich seh es positiv. Wieder Geld gespart. Ich holte mir an der Ranger Station, NICHT im Visitor Center, da haben sie keine Ahnung, noch schnell den Stempel, daß ich hier war und begab mich auf den Weg ins Motel.
Den Morro Rock und Mission in San Louis Obispo ließ ich für heute links liegen. Ich brauchte ja noch etwas für morgen zum Anschauen.

Nachdem ich mein Zimmer im Premier Inns bezogen hatte, ließ ich den Tag noch einmal revuepassieren.
Note 3 von 10 möglichen Punkten und das schreit geradezu nach einer Wiederholung. Das muß besser werden!


Motel:

Premiers Inn, Pismo Beach - 76$ + TAX (2 Nächte)







Gefahrene Meilen: vergessen aufzuschreiben