13. Oktober                                                                        



Der Tag heute wurde von mir am meisten herbeigesehnt. Einmal im Leben Big Sur mit seinen Brücken und tollen Aussichten und State Parks. Und das in aller Ruhe.
Kurz vor dem Urlaub laß ich im Netz noch jede Menge Lobhudeleien über Point Lobos und setzte somit ein weiteres To Do auf meine Liste. Was gerade nicht so schön war, war das Wetter. Laut Wetterbericht sollte die Sonne aus allen Löchern scheinen, was sie vermutlich auch tat, aber eben ÜBER dem Nebel. Wobei ich es eher für tiefhängende Wolken hielt. Nebel verbreitet sich nicht so linear, denn auf das Meer konnte ich sehen, nur nicht den blauen Himmel.



Am Eingang zur State Reserve, an dem schon einige Autos vor mir warteten, erleichterte man mich um 12$. Damit war das Eintrittsgeld für den kompletten Tag bezahlt und ich wollte mal schauen, was es hier zum Schauen gibt.
Whalers Cove. Ok, ganz nett mit ein paar Tauchern und einem Parkplatz, der mir keine Chance ließ, mich mit dieser Ecke näher zu beschäftigen.



Weiter ging es zur Headland Cove mit dem kleinen Kiosk, wo man laut Internet auch einem Stempel absahnen kann. Doch leider auch hier komplette Fehlanzeige, was Stellplätze anging. Der Tag fing schon am Morgen an, mich auf die Palme zu bringen.


                                                   Touristen aus Fernost


                                                         ohne Worte

Auch die Parkplätze am Sandhill Cove und Weston Beach waren absolut dicht. Nur am Ende der Einbahnstraße am China Cove, von dem aus die hübschen Fotos gemacht wurden, konnte ich mein Wägelchen parken.
Da die Parkplatzsuche mehr Zeit in Anspruch nahm als das Sightseeing, schreibe ich meinen Bericht auch so.



China Cove war gesperrt, weil da gerade an den Treppen gebastelt wurde und der Bird Island Trail war nur was für Fotografen mit 300er Tele. Mit meinem 10-22er Weitwinkel war gerademal zu sehen, daß da eine Insel war auf der vermutlich Vögel piepsten. Auch von den schimmernden Farben des Wassers war nichts zu sehen, weil die Sonne, wäre sie anwesend, aus der falschen Richtung kam. Der bewölkte Himmel tat sein Übriges, um meine Laune Richtung Grund und Boden zu ziehen.



Auf dem Weg nach draußen, denn für mich gab es hier nichts mehr zu tun, hielt ich noch schnell in zweiter Reihe beim Kiosk und holte mir auch dort eine Abfuhr, was den nicht vorhandenen Stempel betraf. Ich bekam lediglich die Info, daß schon viele danach gefragt hatten, aber man wüßte nichts davon.