Die Stadt selber hat mir nicht gefallen.
Auch der Abstecher zur Halbinsel vor der Stadt war langweilig. Wir sahen 2 Containerschiffe und eine Fähre und daß sich ein weiteres Schlechtwettergebiet dem Festland näherte.




Es war erst halb ein Uhr mittags und ich war mit meinem Latein am Ende. Keine Ahnung, was wir heute noch tun konnten.

    


Nach langem hin und her beschlossen wir über Tacoma nach Seattle zu fahren und den Tag mit Shoppen zu verbringen.
Hach was freute ich mich…
Irgendwie merkte ich jetzt auch, daß sich der Urlaub dem Ende näherte. Mein Drang Neues zu entdecken und zu erkunden war abhandengekommen. Dazu das miese Wetter und die völlige Fehlplanung.



Die Altstadt von Tacoma, die sehr sehenswert sein soll, haben wir nicht gefunden. Nach 30 Minuten Irrfahrt durch die Stadt haben wir dann endgültig den Weg Richtung Red Roof Inn am Airport eingeschlagen.
Wenn man von Tacoma nach Seattle fährt hat man übrigens 2 Möglichkeiten: entweder man fährt den Highway No.5 oder die nebenan verlaufende WA99. Da ich doch noch etwas Landschaft sehen wollte, nahmen wir die 99.
Um es kurz zu machen, für die gut 26km haben wir fast 1 Stunde gebraucht. Die Strecke bietet dem Fahrer nämlich Unterhaltung und Abwechslung an. In Deutschland nennt man so was „rote Welle“.


Gas geben. Bremsen. Anhalten. Gas geben. Bremsen. Anhalten. Es war der Horror. Wer also seine Nerven schonen will, nimmt besser den Highway. Dann hat man auch noch was vom Tag.
Da es bei Ankunft im Motel schon später war, als gedacht, verschoben wir den Einkaufsbummel auf übermorgen.
Morgen sollte nämlich die Sonne scheinen und da wäre ein Bummel durch Seattle sicher besser angebracht, als stoisch durch irgendwelche Läden zu latschen.
Das Red Roof Inn verlangt übrigens eine Parkgebühr für das Auto. Irgendwie mußte ich es bei der Buchung überlesen haben..


Gefahrene Meilen: 230,0

Motel: Red Roof Inn, Seattle Airport