25.-26. Oktober



Der letzte Tag.
Was gibt es von heute zu berichten?

   

   


Frühstück gab es nebenan bei Denny’s und weil ich mal wieder unter Reisefieber litt und mich die Frage beschäftigte, wie das hier mit der Mietwagenrückgabe funktioniert, bekam ich nur die Hälfte runter.
Das Mietwagenzentrum wurde erst diesen Sommer eröffnet und ich fürchtete, die Einfahrt zu verpassen.
Blöderweise war meine Befürchtung völlig unbegründet. Man fährt vom Flughafen aus einfach nach Norden und biegt an der ersten Kreuzung vor dem riesigen Gebäude links ab und schwupps… Der Rest ist ausgeschildert.


hier links, nächste (Einfahrt) rechts


Der Autowiederabnehmer fragte mich, ob alles in Ordnung sei und überreichte mir die Quittung, auf der stand: 0,00$
(bis zum heutigen Tag wurde mir übrigens nichts für die erste Tankfüllung berechnet. Weiß der Geier, wie die da arbeiten)

Kurze Zeit später brachte uns ein Shuttlebus zum Flughafen, auf dem wir noch ca. 1 Stunde bis zum Check In warten mußten. Wir lagen heute Morgen aber auch sowas von gut in der Zeit, daß wir ruhig noch etwas länger hätten schlafen können.
Der Rest ist schnell erzählt.
Die Koffer waren nicht zu schwer, die Sicherheitskontrollen lasch, das Duty Free ein Witz und der Flieger kam auch pünktlich angerollt.
Noch was zum Duty Free: wir starteten von Terminal A und liefen zum Terminal D, weil in A nur ein kleiner Stand mit Parfüm aufgebaut war. Als wir uns in D für etwas entschieden hatten, meinte die nette Dame, daß Passagiere, die von A abfliegen, nur in A etwas kaufen dürfen.




Keine Ahnung wieso, aber die Duftfrau in A bestätigte dieses.
Wer also vor dem Abflug noch seine Brieftasche erleichtern möchte, kann das nur in seinem Abflugterminal tun.
Der Rückflug kam mir schneller vor, als der Hinflug. Obwohl  mir die gleichen Filme wie während der Anreise vorgesetzt wurden.





Einer der Kabinenstewarts kommt bei uns im Laden einkaufen und erkannte uns beim Einsteigen. Als nette Geste gab er uns beiden ein Überlebenspaket der Business Class und ich muß sagen, mit Ohrenstöpseln und warmen Socken schläft es sich gleich viel besser.







Irgendwann nach 8 Uhr morgens landeten wir sicher in Good Old Germany und mußten leider noch knappe 3 Stunden warten, bis wir endlich in den Zug nach Hause steigen konnten. Hätte ich DAS mal eher gewußt…







                                    * * *  E N D E  * * *




Fazit:


Es gab viel Gutes und einiges weniger Gutes.
Das Wetter war größtenteils auf unserer Seite, wohingegen die Route unglücklich gewählt war.
Wir haben viel gesehen aber auch viel verpaßt.

Wenn man im Herbst unterwegs ist, muß man eben die kürzeren Tage oder längeren Nächte mit einberechnen und das hab ich nicht getan. Normalerweise sind 300km am Tag kein Problem. Aber wenn 18Uhr die Sonne untergegangen ist und man nicht gern im Dunklen in unbekanntem Gebiet fahren möchte, dann hat man eben nur maximal 7 Stunden Zeit. Incl. Frühstück
Eine Kollegin meinte, daß es doch nicht schlimm ist, wenn man erst spät im Motel ankommt. Ich habe ihr gesagt, daß man Strecken in Oregon oder Washington nicht mit denen in Deutschland vergleichen kann.
Selbst auf Staatsstraßen mit Nummern kann es vorkommen, daß man erst nach 50 oder 60km wieder auf Zivilisation trifft. Und wenn unterwegs was passiert, kann es sein, daß das nächste Auto erst beim Hellwerden vorbeikommt. Deswegen war es gut so, (fast) immer VOR Sonnenuntergang am Motel zu sein. Außerdem will ich was von der Landschaft sehen. Ich bin ja schließlich auch deswegen hergeflogen...



ICH weiß, daß ich diese Reise eines Tages noch einmal wiederholen werde. Nur ob alleine oder zu zweit, weiß ich noch nicht.


2 Wochen nach Rückkehr hat sich auch Margret zurückgemeldet. Sie meckert wieder…

Statistik:

Flug:                       Lufthansa nonstop von FRA nach SEA für 597€
Besuchte Staaten:  Washington, Oregon, Kalifornien
Fahrzeug:               Nissan Rogue
Anmietung:             240€ p.P. bei National über Holidayautos mit 10% Rabatt
Gefahrene Meilen:   3298
Gefahrene km:        5277
Preis pro Gallone:   3,90$ oder 0,78€/Liter
Verbrauch:             ca. 7,0 Liter auf 100km
Getankt für:           383$ oder 285€ oder 5,40€/100km
Motels:                   ca. 925$ oder 685€ oder 343€ p.P.
                              (meist Super 8, Days Inn, Motel 6)
Verpflegung:          Supermarkt und 2x Restaurant für ca. 320€ p.P.

                                                  

  Gesamtreisekosten ohne Souveniers, ESTA und Zugtickets:
                                              ca. 1660€


    

   

                                          Startseite: