17. Oktober                                                                        



Das BLM-Office und das direkt nebenan liegende Mojave Desert HQ hatten geöffnet. Es war der Wahnsinn. Bei meinem „wow, it’s open“ mußte sogar die Deskfrau lachen. Schon toll, wenn man irgendwohin fährt und alles so ist, wie man es sich vorstellt. Ein Parkplatz, ein Besucherzentrum und jemand da, der sich bei Fragen um einen kümmert.

               

Nach insgesamt 8 Stempeln und mit Grinsen im Gesicht, was sicher die restlichen 2 Leser meiner Geschichte nicht verstehen können, fuhr ich zur Calico Ghosttown, die ich 2011 schon besucht hatte. Aber Ghosttowns, wenn es so nette sind wie die hier, gehen immer und das wissen auch alle anderen in der Gegend unterwegs seiende Touristen. Vornehmlich japanische.



Den Parkplatz mußte ich mir nämlich mit 8 Reisebussen und 100 Privat-PKW’s teilen und wir hatten es grad mal 10Uhr vormittag. Das konnte heiter werden. Von wegen Geister und Ruhe und Abgeschiedenheit. Die Münchner Wiesn ist ein Scheiß dagegen.




Wäre ich nicht vor 2 Jahren schonmal hier gewesen, hätte es mich schon irgendwie genervt, mir meinen Weg sprichwörtlich freizukämpfen. Ständig latschte oder stand einer im Bild und traute sich auch irgendwie nicht, seinen mühsam ergatterten Stehplatz abzugeben.



 

Nach dem erfolgreichen Schußwechsel und 20 Fotos hab ich gemacht, daß ich Land gewinne. Das taugte heute alles nichts.