Als ich in Columbia ankam und durch die Innenstadt fuhr, zickte Margret wieder und wollte mich direkt zum Motel bringen, statt mich an der Tiefgarage rauszulassen. Diesmal war ich aber schneller und hab es nicht erst nach 30km gemerkt.
Die Garage hab ich allerdings Garage sein lassen und hab mein Auto in die Nähe des Capitols an den Straßenrand gestellt und meine Gebühr am Parkingmeterautomat bezahlt. Ich bin auf der Reise ein Freund dieser kleinen aufgestellten Dinger geworden, weil es die so zahlreich gibt, man bekommt immer einen Platz und sie sind günstig. Sogar hier in der Hauptstadt kann man für einen Quarter 20 Minuten parken. Ich gab mir 80 Minuten.

Das Capitol hatte geöffnet und die Kontrolle am Eingang war lasch. Einmal durch den Detektor und nix piepte.





Im Erdgeschoß gab es ein kleines Visitor Center bzw einen Gift Shop und meinen Capitolstempel und dann bin ich einige Zeit durchs Gebäude geschlendert, welches sehr schön aussah.
Zwar noch nicht so im Erdgeschoß, aber sobald man in die 2. Etage kommt, wow. 



    



Hier hat man mit Geld nur so um sich geworfen. Gold und Stuck und Gemälde und Sitzgelegenheiten für 1000de $ standen da rum. Am liebsten hätte ich jeden cm² geknipst. Hier mal einen Tag arbeiten. Einen auf Wichtig machen. Im Senat sitzen.
Das wäre mal was.


Südöstlich des Capitols gibt es noch einen Park zu dem ich wollte, allerdings zog ein böses Gewitter ran, als ich das Capitol verließ. Das Risiko nass zu werden, wollte ich nicht eingehen und kaum war ich wieder am Auto, fing es an zu regnen. Perfektes Timing.


Den Rest des Tages verbrachte ich dann damit, nochmal meinen Koffer umzupacken und zu wiegen, Fotos zu überspielen, meine Papiere für morgen zu suchen und gegen Abend war ich nochmal unterwegs und hab Häuser geknipst. Die wohnen hier echt idyllisch.

      

   



Abendessen gab es für 12$ im Golden Corral gegenüber meines Super 8 von heute und gegen 22 Uhr war auch der letzte Tag zu Ende.



Motel: Super 8, Columbia

  



Gefahrene Meilen:  197