Nachdem wir uns in Yakima bei IHOP die Mägen und im Walmart den Kofferraum vollgestopft hatten, fuhren wir Richtung Westen zum Mt. Rainier. 


Wir hatten beschlossen, beiden Vulkanen einen Besuch abzustatten. Wenn es bei ersterem länger dauert, kann man ja am Ende immer noch umdisponieren und Mt. St. Helens von der Liste nehmen.


Irgendwo auf dem Weg zum Vulkan, kamen wir an den Clear Creek Falls vorbei.
Zu Beginn einer Reise nimmt man halt noch alles mit, was man am Wegesrand findet. Ok, er war nicht schlecht für den Anfang, nur zum fotografieren eher ungeeignet, da er um diese Uhrzeit im Schatten lag.

  

          


Laut Internetrecherche hat dieser Wasserfall eine Fallhöhe von 228m. Anscheinend hatten wir nur ein Teilstück davon gesehen, denn so riesig hab ich ihn gar nicht in Erinnerung.


Nach dem auch dieser Zwischenstop abgehakt und es mittlerweile Mittagszeit war und unser heutiges Motel irgendwo in 270km Entfernung rumstand, mußten wir uns langsam sputen. Wir sind hier schließlich nicht zum Spaß und aus purer Langeweile!!

    


„Gott sei Dank“ wurden unsere Pläne wegen einer kleinen höheren Gewalt mächtig durchkreuzt und plötzlich war wieder Luft im Zeitmanagement.
Nachdem wir erfolgreich Richtung Mt. Rainier abgebogen waren und uns Kurve um Kurve nach oben schraubten, versperrte uns eine nette Schilderhalterin den Weg und meinte: Sie wollen zum Paradise Visitorcenter? Oh, da müssen sie „außenrum“ fahren. Die Straße ist hier gesperrt.

   

Bitte wie?
Gesperrt?
Und das kann man in diesem großen und gut organisierten Land nicht schon zu Beginn des Aufstieges irgendwo mitteilen? Ist es zu viel verlangt, am Eingangstor ein Schild aufzustellen?
Und nein, wir haben es NICHT übersehen, denn Dank der Sperrung durften wir wieder zum Anfang zurück und haben nachgesehen. KEINE Info weit und breit. Und kommt mir jetzt nicht mit Internet oder so ein Käse. Hier draußen muß man froh sein, wenn das Handy noch Empfang hat…