Kurz vor dem Mittagessen, welches heute ausfiel, verließen wir den geschichtsträchtigen Ort und begaben uns auf die Suche nach der historischen Route 30, mit Namen „Historic Columbia River Hwy“, an dem/der man mehrere Wasserfälle bestaunen konnte.
Lange hat es gedauert, aber nun meldete sich endlich Margret zu Wort. Und wenn sie was sagt, hat man gefälligst zu gehorchen. In ihrem Fall bedeutete das: 30km Umweg und 2x der gleiche Stau auf der gleichen Straße und das hintereinander.
Flexibilität ist halt alles.
Den ersten Wasserfall sahen wir 15 Uhr. Die Streckenführung WAR aber auch kompliziert. 


Da es schon spät am Tag und uns die genaue Anzahl Wasserfälle nicht bekannt war, versuchten wir, uns etwas ranzuhalten. Der Multnomah Fall bekam dabei die meiste Zeit ab. Er war aber auch durchaus reizend. Wie er da fallte, fällte, fallen tat. So mit Brücke und so.

 


  

                

Ich weiß jetzt nicht, was ich noch dazu schreiben könnte. Das Foto der Dame, die sicher 200kg wog und im wallenden rosa Minikleidchen daher kam, ist leider nichts geworden, also gibt’s nur Wasser. 189m davon.


Wasserfall Nummer 2 war der Wahkeena Fall. Nicht so berauschend, wie Nummer eins, aber wenn man schonmal da ist...
Immerhin hatte er dem Fall Nr. 3 etwas voraus.



Wir stiegen zum Foto machen noch aus. Bei Nummer 3, es könnte der Bridal Veil Fall gewesen sein, schossen wir lediglich 2 verschwommene Fotos aus dem Auto raus und bei Nummer 4, dessen Namen ich nicht kenne, fuhren wir achtlos vorbei. Schließlich saß uns die Zeit im Nacken.

Bei meiner Urlaubsplanung hatte ich eigentlich einen ganzen Tag für diese Strecke eingeplant. Aber so kanns gehen. Man sollte immer alle Faktoren mit einberechnen.



Halb vier Uhr nachmittags ist normal keine Zeit, um in Hektik zu verfallen, jedoch hatten wir noch 260km zu fahren und Hunger kam auch langsam auf. Wir hatten also keine andere Wahl, als auf geradem Wege Richtung Bend und dem Days Inn zu fahren. Mt. Hood muß leider ausfallen und wird auf meine nächste Reise in den Norden verschoben. Schade eigentlich. Er guckte so nett vor dem wolkenlosen Himmel.


     Die gesamte Strecke nach Süden war wenig spektakulär.  

Wir fuhren lange Zeit durch ein Indianerreservat. Man merkte es allerdings nur daran, daß am Anfang ein Schild stand und Margret die Hintergrundfarbe wechselte.
Kein Tipi und keine Friedenspfeife weit und breit.
Die letzten 80km fuhren wir in völliger Dunkelheit. Ich kann also nicht sagen, ob wir unterwegs etwas wichtiges verpasst hatten.
Vor dem Schlafen gehen stapften wir schnell noch in den gegenüberliegenden Safeway und füllten unsere Vorräte auf.
Zum Bericht schreiben kam ich auch heute wieder nicht.

                                                                                                


Gefahrene Meilen: 257,3 (irgendwie zuviele)

Motel: Days Inn, Bend, OR
          Riesiger Gebäudekomplex. Schöne riesige Zimmer. Für Motelverhältnisse
          reichliches und gutes Frühstück. Empfehlenswert !!!
          (Safeway direkt gegenüber)