Für das Motel war es noch früh am Tag und wir beschlossen daher, überall anzuhalten, wo braune Schilder an der Straße standen.
Am Picknickplatz des Diamond Lakes war eine Karte, die zeigte, daß auf der Strecke, die wir jetzt fuhren, noch viel zu sehen ist. Wir ließen uns überraschen und kaum hatten wir es zuende gedacht, tauchte rechts auch schon das erste schnell fließende Gewässer auf.


Also nichts wie auf die Bremse und angehalten. Kamera geschnappt und los.
Das, wo wir hier waren, nannte sich Rogue River Gorge und liegt am Rogue-Umpqua-Scenic Byway.





Erst sah man nur einen kleinen Fluß, der mit lautem Getöse zwischen Lavagestein entlangfloss, später aber hat er sich einen Tunnel durch das Gestein gegraben und stürzt in kleinen Kaskaden den Berg hinunter.
Wer da vorbeikommt, sollte unbedingt eine Rast einlegen. Es ist interessant und außerdem sollte man zwischendrin mal die Füße vertreten.






Wenig später kamen wir noch an eine Stelle, an der der Fluß eine natürliche Brücke geschaffen hat. Ein kurzer Weg führt dahin.

Da unser heutiges Zeitmanagement erste Sahne war, hatten wir bis zum Sonnenuntergang immer noch gut 2 Stunden Zeit. Also auf zum nächsten Routenpunkt: zum Mill Creek Fall


Jetzt, wo ich in google map die genaue Position ausfindig mache, fällt mir auf, daß wir den Wasserfall gar nicht gesehen hatten. Wo wir rumgestraucht waren, fanden wir nur riesige Steine in einem Flußbett, auf denen man herrlich klettern konnte und den Rogue River, der sich da durch die Landschaft pflügte.
Komisch.



Egal. Schön war es da unten trotzdem.
Wieso unten?
Weil der ca. 1 Meile lange Wanderweg ständig bergab verlief. Auf dem Rückweg haben wir uns sogar etwas verlaufen. Als wir zurück an der Straße waren, überlegten wir: war der Parkplatz jetzt rechts oder links? Und natürlich haben wir uns die falsche Richtung ausgesucht
.



Gegen halb 7 waren wir, mal wieder im Dunkeln, im heutigen Motel 6.


Gefahrene Meilen:  262,4

Motel 6, Medford, OR