Knoxville.
Eine 100.000-Metropole im Osten Tennessee’s, die man nicht kennt und kennen muß. Aber wenn man schonmal da ist, kann man sich dieses Schmuckstück auch mal ansehen.
Ich mag Städte ja nicht und ohne Margret würde ich auch nie freiwillig in eine solche fahren aber ich hatte nunmal noch ewig Zeit, bis die Sonne unterging. Also was solls.
Mache ich einen Stadtbummel.
Ich hatte im Vorfeld recherchiert, was man alles angucken kann und stieß auf einige historische Gebäude. Doch leider sind kostenlose Parkplätze und die Öffnungszeiten dieser Forts und Mansions nicht miteinander kompatibel. Die einen sind ab 18 Uhr verfügbar und die anderen schließen die Tore um 17 Uhr.
Da mir kostenloses und vor allem einfaches Parken wichtiger ist, verzichtete ich auf „alte Betten“ und wollte nur durch die Downtown schlendern.
Den kostenlosen Parkplatz gibt es übrigens hier in der Parkgarage ab 18 Uhr. 

 

Das Parkhaus befindet sich fast direkt in Downtown und sobald man es verläßt, stolpert man über historische Gebäude.





Alte Kirchen, Regierungsgebäude und Wohnhäuser, die ihre besten Tage schon hinter sich haben und in denen ICH nicht für geschenkt drin wohnen möchte.

Aber aus genau DEM Haus kam, als ich vorbeilief, ein Man heraus, der NICHT nach Penner aussah. Ich würd ja zu gern mal in so eine Wohnung sehen, ob sie dem Aussehen des Hauses ähnelt.


Irgendwann landete ich im Worlds Fair Park und hier steppte der Bär. Anscheinend war die komplette Stadt hier versammelt und tummelte sich auf dem Rasen und unter/auf/im Springbrunnen am Nordende des Parks. Wußte gar nicht, daß in Tennessee soviele farbige Menschen leben.

 


Ich dachte immer, die tummels sich weiter südlich in den Carolinas oder Richtung Mississippi. Aber mit meiner Hautfarbe stellte ich momentan ein Exot dar. Ich hab nix gegen Farbige aber trotzdem hab ich immer ein etwas mulmiges Gefühl, welches sicher auch die hier zu Hauf anwesende Polizei hat. An jeder Ecke standen sie in ihren Wagen oder waren mit Fahrrädern auf Patrouille.


  


Den Sunsphereturm kann man übrigens kostenlos auf eigene Faust besichtigen. Ab in den Fahrstuhl und auf die Taste 4 gedrückt.

Als ich dann zurück Richtung Auto lief, war die Stadt wie leer gefegt. Kein Auto, kein Mensch, kein Radler oder Jogger weit und breit. Auch in der Garage war mein Auto das einzig verbliebene. Eigentlich logisch, war es doch schon 20 Uhr und da gehören Menschen nach Hause an den Abendbrottisch.





Fazit des Tages: Note 3-
Aber das sagt mir, daß es für die kommenden Tage nur eine Richtung gibt: steil nach oben






gefahrene Meilen:  181,8