Schon als wir vorhin am Wasser waren, haben wir den Leuchtturm namens "Battery Point Lighthouse" gesehen. Da er direkt auf der Route lag, beschlossen wir mal eben: den nehmen wir schnell noch mit.
Also angucktechnisch gesprochen.
Leider entpuppte sich das „schnell“ als tückisch. Vor der Kurve lag der Leuchtturm vor uns und nach der Kurve war er plötzlich hinter uns.
Egal, welche Straße wir genommen hatten, irgendwie verpassten wir uns ständig.
Frau P. meinte, da war eine Straße zum Leuchtturm. Ich meinte: kann nicht sein, der steht auf einem Felsen im Meer.


Später zeigte sich, wir hatten beide irgendwie Recht und Unrecht.
Es war Ebbe und man hätte es geschafft, mit einem geländegängigen Fahrzeug hinzufahren, aber von Straße konnte keine Rede sein.
Das Ebbe war, war gut. Das wir Oktober hatten, war schlecht.
Man kam zwar trockenen Fußes zum Inselchen, das Gebäude selber war aber „Closed for Season“ bzw. mitten in der Woche tut sich da mal gar nichts.
Apropo tut.
Irgendwo tutete es.
Alle 5-10 Sekunden hörte man in ca. 1km Entfernung ein tuuut.
Erst dachten wir, es war ein Schiff. Aber da es permanent tutete, kam es bald nicht mehr in Frage. Tuut.
Es konnte also nur ein Nebelhorn sein. Obwohl die Sicht eigentlich gut war. Tuut
Zweiter Gedanke: wie kann man hier wohnen, wenn es die ganze Zeit tuut macht? Da wird man ja irre. Tuut.
Also wer mental labil ist, hat es hier schwer. Tuut.
Egal. Wir wollten hier ja nicht überwintern, tuut, sondern uns nur den Leuchtturm ansehen bzw. tuut, einmal drumrum laufen.


Nach einer guten viertel Stunde tuut waren wir wieder am Auto und freuten uns tuut schon darauf, diesen Ort verlassen zu können.Tuut.
Furchtbar.