Einen gepflegten grünen Rasen gab es am Ende des Tages auch im Booker T Washington National Monument, wo ich kurz vor Feierabend eintrudelte.
Ich war der letzte Besucher für heute, wobei ich mir nicht sicher bin, auch der erste gewesen zu sein. Ein National Monument, welches in meinen Augen eigentlich keines ist.





Booker war als Sklave geboren und arbeitete hier in den 1870ern auf einer Tabakplantage.
Von all dem ist nix mehr zu sehen. Stattdessen hat man hier mit der Tierhaltung und Rasenmähung begonnen,

 






um dem nichts zahlenden Besucher etwas zu bieten. Außer Schafe, Pferden, Schweinen und 2 Hütten auf Golfplatzrasen sieht man nämlich nix.

Die aufgestellten Infotafeln, die einem das Leben des Booker näher bringen sollten, waren total farblos und abgekratzt. Dafür gab es ein Visitorcenter, welches sicher 2 Mio gekostet hat, in dem eine gelangweilte Volunteerin saß und auf den Feierabend wartete.

Wer also in der Gegend ist und nicht grad Stempel sammelt, kann hier getrost dran vorbeifahren. Gemähten Rasen sieht man auch woanders.

                                                           



Motel: Econo Lodge, Roanoke, VA

 

 

 


gefahrene Meilen:  210,6