Kurz vor den Toren San Francisco's kann man sich noch ein weiteres staatlich geschütztes Gebiet anschauen, welches den Namen Muir Woods National Monument trägt.
Ich konnte mir unter Muir Woods nichts vorstellen, außer, daß es ein Waldstück sein muß. Aber wieso Muir?

Das wollten wir uns quasi im Vorbeifahren anschauen.

Und wieder kam uns ein Planungsfehler in die Quere.

Heute war Sonntag.
Und ganz San Francisco schien heute der gleichen Frage nachzugehen, wieso der Wald Muir hieß.

Ca. 3km vor dem Monument standen jedenfalls schon gefühlte 100.000 Autos am Straßenrand und mir schwante Böses. Eigentlich war es so nicht richtig. Anfangs fragten wir uns noch, wieso hier die Autos rumstehen und erst am Parkplatz des Monuments wurde es uns klar. WENN wir hier rein wollen, müssen wir weit weit laufen. Blöderweise verging mir beim Anblick der Massen komplett die Lust auf Bäume anschauen. 


Was aber noch viel schlimmer war, daß Frau P mich zwang, einen Parkplatz zu suchen, weil wir sicher nur einmal hier her kämen.
Kurze Rede, Langer Unsinn:

Die 2x2km Fußmarsch und den Park hätte man sich klemmen können.
Bei Muir Woods handelt es sich um ein Waldstück mit weiteren Redwoods und den Namen bekam es von den Stiftern, die wollten, daß der Park nach einem Naturforscher benannt wird.

  
      

Von Ursprünglichkeit sieht man hier allerdings nicht viel, da man die meiste Zeit auf Stegen unterwegs ist und kein Foto ohne Menschen machen kann.

Ich war heil froh, als wir endlich wieder im Auto saßen. Sogar Frau P gab mir Recht, daß es vertane Zeit war.

Weiter ging es auf dem Hwy 1 in die Stadt. Zwar hat sich hier der Nebel teilweise verzogen, jedoch mußte man jetzt auf die Radfahrer aufpassen, die die Küstenstraße jetzt verstopften.

Ich sach ja: irgendwas ist immer.