Da die GGB grad so schön nebelfrei war, beschlossen wir, uns auf eine Stadtrundfahrt incl. Brückenfotos zu begeben. Auch am Südende der Brücke gab es Parkplätze und genau zu so einem sollte Margret uns jetzt bringen.
Leider sind Margret und Straßenbaumaßnahmen nicht miteinander kompatibel.
Ca. 3km vor der Brücke hörte man ein Dauerstimmengewehrfeuer der Dame, welches ungefähr so klang: bitte in 200m rechts abbiegen, bitte links halten, nach 300m die rechte Spur nach links abbiegend der Hauptstraße folgend scharf rechts einordnen und geradeaus fahren und den Kreisverkehr an der 2. Ausfahrt verlassend rechts halten…
Irgendwann hab ich dann die Augen zugemacht und bin rechts in eine kleine Straße eingebogen.

Es war die letzte Möglichkeit, bevor ich auf die Brücke fuhr, was ich auf gar keinen Fall wollte !


Das Hupen der nachfolgenden Autos hab ich einfach mal überhört. Hey, was kann ich dafür, wenn die ausgerechnet jetzt alle Straßen neu machen müssen?!
Nachdem meine Knie aufgehört hatten zu flattern, konnte ich dann auch endlich aussteigen und das Panorama genießen.


Für den Rückweg mußte ich mir jedenfalls was einfallen lassen. Noch einmal mache ich das Theater NICHT mit !
Margret bekam eine neue Einstellung verpasst und wir fuhren auf dem Weg zur Lombard Street einmal quer durch die Stadt und durch die kleinsten Sträßchen, die sie finden konnte.

     


19 Uhr waren wir wieder am Motel und liefen das kurze Stücken zum Drehpunkt der Cable Car. Wir wollten lieber berghoch fahren. Der Tag war anstrengend genug.

    

Die Wartezeit betrug in etwa 30min und die Fahrt 2 Minuten. Witzig.
6 Dollar für 120 Sekunden Spaß auf dem Trittbrett.
Aber was solls. Da hat man wenigstens was zu erzählen.