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   10. Mai 2011                                                        70°F



Der heutige Tag war mit so vielen Dingen vollgepackt, die ich heute unternehmen wollte, dass ich schon morgens Sorge hatte, alles zu schaffen.
Trotz der schlechten Wettervorhersage, zeigte sich der Himmel in der schönsten Farbe, die er zu bieten hatte und ich hoffte, dass es auch den ganzen Tag so bleiben würde.


Größere Kartenansicht

Schon früh am Tag sattelte ich die Pferde und Punkt 1 auf meiner Liste war der Glen Canyon Dam. Während man den Hoover Dam immer nur von der „falschen“ Seite sah, gab es hier die Möglichkeit, sich den Dam so anzuschauen, wie man sich einen Dam vorstellt.

Leider kam man nicht so nah ran, dass man die wahre Größe erfassen konnte, aber so war es besser für die Fotos, denn er passte komplett da rauf.
Leider sah man von der Aussichtsplattform auch, dass am Horizont schwarze Wolken aufzogen.




Mein Besuch war daher eher von kurzer Dauer. Punkt 2 sollte man nämlich im Sonnenschein sehen. Alles andere wäre quatsch. Den Horseshoe Bend im Schatten möchte ich mir lieber nicht vorstellen.




Gott sei Dank war es bis dorthin nicht weit und so blieb noch Zeit für einen kleinen Zwischenstopp bei der Nationalparkbehörde, um mir den einen oder anderen Stempel zu holen.
Die offiziellen Stellen haben ab und an einen besonderen auf Lager und das wollte ich mir nicht entgehen lassen.


Keine 10 Minuten später bog ich von der US 89 rechts auf den Parkplatz zum Horseshoe Bend ab.

Als ich das letzte Mal hier war, war es, wenn man von der Größe der Stellfläche für die Autos ausging, noch ein Geheimtipp.

Aber wie so vieles, hat sich das auch schnell geändert. Es gab an der Straße jetzt sogar ein richtiges Hinweisschild.


Der Weg bis zur Kante war ziemlich sandig und schwer zu laufen. Vor allem, wenn man es eilig hatte. Am Horizont braute sich was wirklich Großes zusammen. Ich legte also einen Zahn zu, obwohl ich lange nicht die Geschwindigkeit erreichte, mit der mich ein älterer Herr mit 5m-Stativ überholte.

Er lief, als ginge es um sein Leben.



Marke Japaner, die in 3 Tagen den ganzen Südwesten gesehen haben müssen.

Der Anblick der Coloradoschleife hat mich auch dieses Mal wieder absolut begeistert und auch dieses Mal hatte ich Probleme damit, alles auf ein Foto zu bekommen. Egal, wie ich mich gestellt und verbogen hab, es wollte einfach nicht klappen.


mein Foto bei 18mm Brennweite


Größere Kartenansicht (Foto in google map. 10mm Brennweite)



Vielleicht lässt sich ja die amerikanische Regierung dahingehend mal etwas einfallen.

Ich bin zwar kein Freund von mich in Pose werfen, aber diesmal machte ich eine Ausnahme, und lies mich 2x von 2 verschiedenen Knipsern vor der Schlaufe ablichten.
Leider war das Ergebnis völlig unzufriedenstellend (gibts das Wort?), womit ich auf das Beweisfoto verzichte.








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