Rankpro.de



Ich habe mir anschließend in der Paria Station noch 2 Stempel geholt und auf dem Rückweg stand das Auto der beiden nicht mehr da.




Ist sie mitgefahren oder hat er sie hier schnell irgendwo verbuddelt, als ich den Parkplatz verließ?




Für den Rückweg zum Motel hab ich dann ca. 2 Stunden gebraucht. Immer wieder mußte ich links zum Lake Powell abbiegen und hab an den Kassenhäuschen nicht nur 1x meinen Nationalparkpass gezeigt.

Auch wenn dem See einiges fehlt, was es für mich zu einem Bade- bzw. Urlaubsparadies machen würde, faszinierend ist es allemal. Mich würde wirklich interessieren, wie es hier vor der Flutung ausgesehen hat. Gab es einen Canyon? War es ein seichtes Tal? Oder gab es hier nur paar Steine und Felsen?



Ich durfte hier sogar bis ans Wasser fahren, was in Dt. unvorstellbar und unmöglich wäre. Hier war „der Strand“ aber richtig festgefahren und man mußte nicht Angst haben, irgendwo zu versinken.





Fast eine halbe Stunde saß ich einfach so am Wasser und hab geguckt und geknipst und beobachtet und gelauscht und nachgedacht und Sonne getankt. Es war richtig friedlich, auch wenn ab und an Enten und andere Haubentaucher die Idylle "störten".



Um es hier richtig genießen zu können, brauchte man aber schon ein Boot oder ein Kanu. Hier nur rumsitzen, wird sicher auf Dauer auch langweilig und zu warm. Schatten gab es ja hier nirgendwo.


(eine Zufahrt so groß und lang wie eine Startbahn in Heathrow)


(Parkplatz für Boote)


(ein sogenanntes Wüstenschiff)





Nach etlichen Runden am See fuhr ich mit einem kurzen Zwischenstop im Visitorcenter am Glen-Canyon Dam zurück nach Page, um den Tag so ausklingen zu lassen, wie er es verdient hatte: mit einem Essen beim Mexikaner.







Ich hatte ja noch nie mexikanisch gegessen und dachte mir, dass wird sicher alles scharf sein, was ich da präsentiert bekomme. Ohne Chili und Paprika geht bei denen ja gar nichts.

Im Motel hab ich dann noch ein bisschen nach dem passenden Essen für mich gegooglet und entschied mich hier schon einmal für Enchilada. An Fladen mit was drin kann man ja eigentlich nichts verkehrt machen.




Im Restaurant war es noch ziemlich leer. Außer mir saßen nur noch 2 Ladys da. Der Kellner schien von mir angetan zu sein, denn immer wenn er mich sah, fing er an zu grinsen. Oder hatte ich ein Fleck auf der Stirn?

Versehentlich hatte ich zu meinem Essen eine Margarita bestellt, bei der ich ebenfalls nicht wusste, was das ist. Als ich den Liter getrunken hatte, war ich froh, nicht mehr fahren zu müssen. Wenn ich gewusst hätte, wie viel mich da erwartet, hätte ich nur Wasser bestellt.

Allerdings war das Gebräu das Beste am ganzen Essen.

Wenn alles, was Mexikaner so zusammenkochen, so ist, wie das, was ich auf dem Teller hatte, dann werde ich nie Fan dieser Küche werden.
Außer, ich hab irgendwann keine Zähne mehr.


gefahrene Meilen: 97


                                               Startseite: