Nur das sich die Fahrt bis nach Nashville hoch etwas in die Länge gezogen hat. Das ich unterwegs hätte auch zu Jack Daniels fahren können, bekam ich nur aus dem Augenwinkel mit. Hätte ich das mal eher gewußt.
Als ich dann am Stone River NB ankam, war es schon 16:45 Uhr und Buddhas machten sich breit.
Eigentlich sollten sie beten und nicht mit Smartphones spielen…


Den Park selber konnte ich dann nicht mehr ansehen, da sie hier 17 Uhr alle Tore verriegeln.
Ich weiß, das liest sich alles eher langweilig, außer es liest keiner mehr mit und schaut nur Bilder, aber ich fand, es war ein ausgefüllter Tag.

Das Baymont Inn mußte ich anteilig mit Punkten bezahlen und es war, wenn man mal von den Haaren der Vormieterin absieht, ein schönes Motel.
Den Tip an das Zimmermädchen habe ich nach eingehender Kontrolle wieder eingezogen. Haare in der Dusche lasse ich vll noch durchgehen, aber im Bett UND an der Kaffeemaschine, geht nun wirklich nicht.
Als ob nur kurz die Bettdecke aufgeschüttelt wurde…

 


Morgen soll das Wetter eher so lala sein. Ein paar Wolken, Regen und Gewitter, aber ich habe zumindest bis Mittag eh nur Ziele, die überdacht sind.

                                                                                                

Dienstag, 10. Mai                                                                                 

 

Jeden Morgen schreibe ich auf, was den Tag davor gewesen war und jeden Morgen überlege ich, wie der Tag und vor allem WO der Tag angefangen hat. Hier prasseln so viele Eindrücke auf mich ein, daß ich schon nach einigen Stunden das Meiste vergessen habe bzw. mein Hirn die Spreu vom Weizen trennt.
Ich glaube, ich bin irgendwo südlich von Nashville aufgewacht.
Ja, stimmt. Franklin.
Schon vor ein paar Tagen schrieb ich, daß Musik nicht so meins ist und ich deswegen nicht unbedingt nach Nashville muß. Vielmehr möchte ich wie immer das Capitol anschauen und dann habe ich nördlich davon einen  Farmers Market entdeckt und so riesige Märkte interessieren mich. Haufen Blumen und Obst und Gemüse und Fisch und Fleisch und Marktschreier und so…

Parken ist auch in Nashville ziemlich einfach. Westlich des Capitols befinden sich 2 riesige Parkplätze und kostenlos ist es ebenfalls. Das Capitol selber muß man sich allerdings hart erarbeiten, da es nur durch gefühlt Tausend Stufen zu erreichen ist. Es ist keines der Gebäude mit goldener Kuppel, aber innen trotzdem schöner als das Capitol in Baton Rouge.


Am Eingang wurde man natürlich wieder gefilzt und der Officer kramte sogar in jeder Handtasche herum. Peinliche Sachen sollte man vorher also lieber rausnehmen.

 

Beim Stempel mußte ich mich selber bedienen, da die Angestellte gerade dabei war, mehrere Schulklassen unter einen Hut zu bekommen.
Alles in allem ein kurzweiliger Stop auf 2 Etagen.

 

           

Kurz war dann auch der Stop am Markt. Es war nämlich alles andere als Markttag.
2 Händler dümpelten da vor sich hin und warteten auf…ja, keine Ahnung auf was.
Ich war ein klitzeklein wenig enttäuscht.
1 Stunde nach Ankunft verließ ich die Stadt der Musik, von der ich nichts gehört hatte und machte mich auf, Schlachtfeld Nummer 5 oder 6 dieser Reise zu besuchen.


Vorher stoppte ich noch für ein schnelles Frühstück und tankte noch mal eben und gegen Mittag war ich am Fort Donelson, wo man nicht gewesen sein muß. Hier gab es wieder nur gemähten Rasen und ein paar Kanonen und ein geschlossenes Besucherzentrum, das renoviert wurde. Meine 7 Stempel bekam ich dann im Besucherzentrum des Ortes.




 

Ich weiß nicht mehr, wann es gewesen war, aber ich hatte schonmal was vom Land Between the Lakes gehört nur weiß ich nicht mehr, in welchem Zusammenhang.

Gesehen hatte ich es dann letztes Jahr aus dem Flieger heraus auf dem Weg von Denver nach Charlotte.