Camping: 



Für uns gehört(e) Camping seit 2007 zum absoluten MUSS !!
Nirgendwo, wo wir bisher waren, gibt es schönere Campgrounds, als in den USA und Kanada.
Während man sich in Dt. mit dutzenden anderen Campern eine Fläche von 1 Hektar (100x100m) teilen muß und nur die Standfläche fürs Zelt zur Verfügung gestellt bekommt, hat man in den Staaten meist diesen ganzen Hektar für sich alleine. Manchmal sogar mehr.
Und das ist noch nicht alles.
STANDARD ist außerdem: der Standplatz für das Auto direkt am Zelt oder in unmittelbarer Nähe, ein Tisch mit 2 Bänken UND eine Feuerstelle, die man fast immer auch zu einem Grill umbauen kann.

 
     wäre das Foto in Dt. aufgenommen, hätte man jetzt hier  auf der Fläche mindestens 8 Zelte gesehen


In Kanada ist es umgekehrt: da gibt es Grills, die im Anschluß eine Feuerstelle sind.
Ebenfalls wird Feuerholz auf den meisten Campgrounds zur Verfügung gestellt (+/-5$) oder ist in der näheren Umgebung in fast allen Läden oder bei Privat käuflich zu erwerben.

   



Und mal ehrlich: WER möchte nicht in dieser Kulisse aufwachen bzw. abend am Campfire sitzen und ein saftiges Steak grillen..? 

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Soweit zur Einleitung und zum "Anfüttern", kommen wir nun zu ein paar Fakten und Tipps:

Es gibt in den USA (und Kanada) 2 Arten von Campgroundanbietern:
Staatliche Organisationen und Private.
Letztere sind besser organisiert, haben mehr zu bieten (Duschen, Shops, Spielplätze, Pools, Telefon & Internet etc.) sind immer mit dem Auto erreichbar und kosten 3x soviel, wie staatliche CG's. Vor allem im Osten des Landes sind solche Campingplätze meist auf die Wünsche von Kindern ausgelegt und es herrscht auch ein gewisser Geräuschpegel vor...


  
    

Staatliche Campgrounds werden vom Bund oder vom Land betrieben, sind simpel gestrickt (Bänke, Tisch und Feuerring sind trotzdem Pflicht) und sind um Längen günstiger.
Ein weiterer positiver Vorteil ist: staatliche CG's sind meist in spektakulären Gegenden angelegt. Man kann zwar abend nicht unbedingt unter die heiße Dusche springen, aber die Kulisse ist filmreif !!
Auch hier hat man mal wieder 2 Möglichkeiten:
Staatliche CG's werden in 2 Kategorien eingeteilt: Walk in und Backcountry-CG's.
Walk in bedeutet: irgendwo an einer Straße oder einem Weg. Backcountry = Hinterland und nur zu Fuß (Boot, Flugzeug) zu erreichen. Für diese CG's benötigt man oft eine Erlaubnis (Permit) oder man muß sich irgendwo anmelden oder den Behörden (Ranger) mitteilen, daß man da oder da sein Lager aufschlägt.
(Nur für den Fall, daß mal nach einem gesucht werden muß (Bearcountry))

Während man auf privaten fast schon standartmäßig mit der KK bezahlen kann, gelten auf staatlichen andere Regeln und auch hier hat man mal wieder 2 Sachen zur Auswahl:
Entweder man tütet sein PASSEND abgezähltes BARgeld in einen Umschlag und wirft es in eine Box und klemmt die Quittung an den Stab, auf dem die Nummer der Campsite steht,

                  

damit der eventuell auftauchende Kontrolleur auch weiß, daß man gelöhnt hat ODER, wenn der CG eher zu den Winzlingen gehört und weit ab vom Schuß ist, kann man auch gleich das Geld an den Stab klemmen. Manchmal ist da sogar eine Folie dafür vorgesehen, damit das Geld bei Regen nicht nass wird.

      
                                   für einen Überblick über State-Park-CG und zum Reservieren - bitte klicken -


Man vertraut hierbei aber auf die Ehrlichkeit der Camper. Aber, ich denke, bei 5$ gibts wohl kaum einen, dem DAS dann noch zu teuer ist.


                                        
Ausrüstung:

Das man beim Campen ein Zelt dabeihaben sollte, ist ja eigentlich logisch, auch daß es eins sein sollte, daß mit zum Teil widrigen Bedingungen (Sturm, Hagel, Schnee, Wolkenbrüche) zurechtkommt. Je nachdem, wo man unterwegs ist, ist das Wichtigste aber, ein Schlafsack, der auch mal Temperaturen von unter 0° aushält.

Außerdem: eine Kühlbox, Handschuhe (!), Axt, Campingkocher, Kartusche oder Spiritus, Mülltüten und einen großen Stein für die Häringe einzuschlagen. (Hat sich bei uns immer bewährt)
Da man in den USA nie vor Bären sicher sein kann, sollte man darauf achten, daß über Nacht NICHTS auf dem Tisch oder im Zelt bleibt, was diese hungrigen Wesen anlocken könnte.
Sollte sich ein Bär über Essensreste IM Zelt hermachen, glaubt mir, dann habt ihr das Problem eures Lebens !!!
Die meisten Campgrounds stellen für solche Fälle Boxen bereit, in die man dann sein Hab und Gut über Nacht einschließen kann.

             

Sollte man im Hinterland unterwegs sein, wird das Essen ziemlich weit hoch an einen Baum gehängt.

Wie es mit Campern und Wohnmobilen ist, kann ich nicht sagen, daß uns für sowas die Mittel nicht zur Verfügung stehen aber hier kann man sich jede Info holen, die man dafür braucht.



Weitere Infos zu National Forests, State- u. Nationalparks und deren Einrichtungen gibt es auch hier.



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