$$ Finanzen $$:

                                                    incl. "Tip" und Tax

Wie schon des öfteren erwähnt, muß ein Urlaub in den USA kein Vermögen kosten, wenn man es richtig anstellt. Wer sich früh genug hinsetzt und das www "wälzt" kann erstaunlich günstig davon kommen.

An die Westküste kosten Flüge selten über 650€ (wenn man ein Auge darauf hat), Mietwagenfirmen bieten ständig Rabatte und für die Verpflegung gibts Supermärkte und "Fresstempel" an jeder Ecke.
Irgendwann sollte ich für eine Kollegin nachschauen, ob es was günstiges mit All inclusive am Mittelmeer gibt. Nun...ich weiß nicht, ob man 1300€ für 2 Wochen als günstig ansehen kann, aber für das Geld kann man auch über den großen Teich fliegen und den Urlaub seines Lebens verbringen !!!

Klaaaaaaar, 10 Stunden in einem Flieger eingequetscht zu sein, ist nun auch nicht jedermans Sache, aber das "Ergebnis" ist es allemal wert. Aber kommen wir wieder zurück zum Thema:
                                                                 




Wichtig für eine Reise in die Staaten ist, daß man sich im Vorfeld (mindestens) eine Kreditkarte besorgt, denn ohne diese läuft da drüben so gut wie nichts. Schon allein für die Kaution des Mietwagens ist diese unerlässlich.
(Anm.: eine Ersatzkreditkarte kann von Vorteil sein. Wie schnell ist eine verloren oder gesperrt oä.)

Bisher war es so, daß die KK-Firma 1-1,5% des gezahlten Preises als Gebühr draufschlug. Wenn ich also 20$ zu zahlen hatte, und in € waren es 17€, dann hat mich der Spaß dann 17,20€ gekostet. (+/-)
In Amiland kann man so gut wie ALLES mit der KK zahlen. Egal, ob es sich um das Hotelzimmer oder eine Briefmarke handelte. Sie machen da kein Tamtam drum.

Eine 2. Möglichkeit sind Travellercheques. Jede Bank stellt sie aus und sie sind versichert. Sollte man also bestohlen werden oder sie anderweitig verlieren, gibts umgehend Ersatz.
 
 

Jeder Supermarkt oder andere Institutionen nehmen sie anstandslos engegen und wechseln sie auch in $$ ein. Im Gegensatz zu Bargeld, das man meist in kleiner Stückelung mit sich führt, ist es hier egal. Man zahlt damit und den Rest bekommt man in $$ ausbezahlt. Ist easy.
(Anm.: liest man sich durch USA-Foren, scheint es gar nicht mehr so selten zu sein, daß diese Schecks NICHT angenommen/getauscht werden)

Bargeld:

Entweder, man ordert bei seiner Bank zuhause einige Dollars, die auch in kleinster "Stückelung" ausgegeben werden (zu ungünstigen Konditionen) oder man zieht sich das Geld an einem der vielen Geldautomaten (ATM's) im Land selber.
      

Update August 2013:

mit der Kreditkarte (Visa) der dkb kann man weltweit kostenlos Bargeld abheben.
Mein erster Versuch im Oktober 2012 war erfolgreich. Seit dem: nie mehr vorher Bargeld holen.

Das hat sich seit Herbst 2016 erledigt. Kostenlos ist es nur noch, wenn die Geldautomatenbesitzer keine Abhebegebühren verlangen, welche vorher immer von der dkb anstandslos erstattet wurden.


Ich war an einem Automaten der Chase-Bank.
99% dieser Automaten bieten ein deutsches Benutzermenü an. Für Smartphonebesitzer gibt es auch ein App dieser Bank. Dort kann man nach passenden ATM's suchen und sich anzeigen lassen, welche Sprachen verfügbar sind.

Ist "deutsch" nicht verfügbar, tippt man auf "Withdrawal" (Geld abheben) und "Credit Account/Card". Der Rest wie gehabt: PIN und Betrag eingeben.

Am Ende wird noch ein Receipt (Quittung) ausgedruckt, die man aufheben sollte. Man bekommt uU so leichter die Kartennutzungsgebühr zurück, die erstmal auf alle Fälle durch die Bank kassiert wird.




Noch ein Tipp:  Bei Dollarnoten auf denen eine 50 oder 100 steht, wird man mißtrauisch. Die USA sind ein KK-Volk. Nur winzige Beträge zahlt man noch bar. Wer also mit einem 100$-Schein ankommt, erregt Verdacht, daß das Geld nicht ganz legal "erwirtschaftet" wurde...


Bargeld bekommt man übrigens auch mit einer normalen Bankkarte an vielen (ATM)-Automaten, wenn auf der Karte das maestro-Zeichen abgebildet ist.

                                                       

Karten, die am V-pay-Verfahren angeschlossen sind, funktionieren NICHT !!!


Gebühren für das Abheben werden an den Automaten angezeigt. Es gilt der tagesaktuelle Wechselkurs und es entfallen die Gebühren für die Geldwechselei bei der Bank in Deutschland..


                                                   
Tip:

Damit ist nicht der Tipp, sondern das dort drüben überlebenswichtige Trinkgeld gemeint.
Bei uns in Dt. hat (fast) jeder sein Festgehalt. Egal, obs gut oder schlecht läuft. Das sieht in den Staaten ein klein wenig anders aus. Dort bekommt man nur ein Grundgehalt, daß weniger als wenig ist und den Rest erarbeitet sich die Angestellte dann mit dem Tip.
Geht man hier in ein Restaurant, ist es reine Höflichkeit, daß man Trinkgeld gibt. In den USA zahlt man mit dem Tip der Kellnerin ihren Lohn. Oder dem Zimmermädchen..
Wie hoch sollte der Tip sein?

Normal sind 10-15% der Gesamtsumme.
Natürlich ist es von Branche zu Branche anders. Beim Valet Parking oder beim Zimmerservice gibt man meist 1 oder 2$. Auch für den Kofferträger.

Wichtig ist nur, daß man es nicht vergißt.
In Supermärkten ist es da schon wieder anders. Einige verlangen fürs Tüten ans Auto bringen Tip, andere lehnen es wehement ab. Man muß halt schauen.

                 Steuer und Tax:


Ein leidiges Thema, denn nichts ist so kompliziert, wie die Berechnung der Höhe
der Sale Tax (MwSt.), die in JEDEM Bundesstaat anders ist.
Jede Ware und Dienstleistung ist mit dem Nettopreis angegeben und erst beim Bezahlen wird die Steuer dazugerechnet.
Vor allen in Supermärkten macht es sich bemerkbar, denn steht am Regal noch 85ct, sind es an der Kasse schon 90 usw.

Hauptproblem ist, daß jeder Bundesstaat die Höhe selber bestimmen kann.

          

Und nicht nur das.
Erst erhebt der der Bundesstaat eine einheitliche Steuer und dann noch einmal jede Kommune oder jeder Bezirk seine eigene, die noch oben draufgelegt wird.
Also angenommen in Arizona werden 7% erhoben, die Stadt Phoenix erhebt weitere 1,5%, sind es schon 8,5% Tax. Ein anderer County erhebt keine weitere Steuer, bleiben es 7%.

Hier eine Tabelle, in der die Höhe der Tax, die der Bundesstaat erhebt und daneben die durchschnittliche Tax aus der Summe des Bundes + der Countys.
Keine Steuer zahlt man in Delaware, Montana, Oregon und New Hampshire.



Früher konnte man sich die Sale Tax zurückholen, aber das ist seit kurzem nur noch für den Bundesstaat Louisiana möglich.




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