Mietwagen:

 
  1. Einwegmiete
  2. Choiceline
  3. Tanken
  4. Tempomat


Update April 2013:_________________________________________________

Das Thema Internationaler FS hat sich, zumindest in Florida, erledigt !!!

http://www.myfloridahouse.gov/Sections/Bills/billsdetail.aspx?BillId=50779


Update Februar 2013:                                                                                             

Thema Internationaler Führerschein:

Ab dem 1. Januar 2013 ist es in Florida (und Georgia) Pflicht, einen Internationalen Führerschein mitzuführen. Ob es jetzt mit den Genfer Konventionen übereinstimmt, sei einmal dahingestellt, aber bevor man sich bei einer Verkehrskontrolle Ärger einhandelt, sollte man die 15€ investieren. Der IF ist 3 Jahre gültig.
(Anm.: Fremdsprache im IF ist französisch. Ob das dem Officer weiterhilft?)

Link zum Floridagästeportal
                            Info usa-reise.de
                                         Info UNA-Forum;
                                                           Info DA-Forum;
                                                                                 Info Stammtisch-Forum

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Zuerst ein allgemeiner Hinweis:
Bei der Mietwagenbuchung sollte man aufpassen, daß alle notwendigen Versicherungen im Paket enthalten sind. In den Staaten gibt es, im Gegensatz zu anderen Ländern, nur eine geringe Mindestsumme bei Haftpflichtversicherungen, die im Höchstfall 20.000$ abdeckt. Das mag für einen umgefahrenen Weidezaun genügen, aber wehe, es kommen Menschen zu Schaden.. 

Bei dt. Buchungsmaschinen (usa-mietwagen.de, holidayautos.de, oder billiger-mietwagen.de) ist eine erweiterte Haftpflicht (EP) bereits enthalten oder kann ohne große Mühe bei Suche ausgewählt werden.

Bucht man allerdings direkt bei alamo.de oder national.de oder dollar.de, werden einem IMMER die günstigsten Tarife angezeigt und die erweiterte Haftpflicht muß extra dazugebucht werden.
Wenn man denn möchte.
Man kann das Risiko aber auch eingehen und im Schadenfall einen Kredit aufnehmen...



Zurück zum Thema Mietwagen in den USA:
Ist man dann nach meist 24h Wachsein endlich am Ziel, hat alle Formulare und Fingerabdrücke abgegeben und alle 120t Gepäck sind angekommen, hat man wiedermal 2 Möglichkeiten:

   

 

Entweder man läßt sich zur Unterkunft bringen oder man fährt selber.

 

Ersteres ist gut, wenn man sich in einer Stadt befindet, in der man für eine gewisse Zeit nicht aufs Auto angewiesen ist.
Las Vegas oder New York z.B.

Aber ich gehe jetzt mal vom Normalfall aus und sage:
Ab zum Mietwagenschalter ! 
    Update Februar 2014: Nix Schalter -->Alamo Savetime  

                     klick

Wer nicht bei Alamo gebucht hat oder Savetime nutzt, liest hier weiter:

Wir haben also unseren Voucher (Buchungsbeleg) in der Hand und gehen zu unserem Vermieter bzw. werden von einem Shuttle dahin gefahren.

Und wieder haben wir 2 Möglichkeiten:

       

Entweder, wir versuchen uns am Self-Service-Schalter oder wir machen es, wie gewöhnlich: wir stellen uns an den normalen Kundenschalter an und warten, bis wir dran sind.
Unter Umständen dauert es bis 2 Stunden und wenn man bereits seit 24h wach ist, macht das auch "riesigen Spaß", aber in aller Regel ist man nach 30 min "abgefertigt".

Noch ein Tipp für alle USA-Erstreisenden:
Es ist meist üblich, daß einem die netten Damen und Herren am Schalter alle möglichen Zusatzversicherungen und Sonderkonditionen aufschwatzen wollen und das unser gebuchtes Paket lange nicht ausreichend und eigentlich ja unser Auto viel zu klein für uns ist und ob wir denn nicht ein Upgrade für NUR 30$ pro Tag buchen möchten und in dem Fall sage ich: N E I N. Wir haben alles. Wir sind zufrieden mit dem, was wir gebucht haben und das Auto ist ebenfalls groß genug. (Außer, man möchte sich wirklich nochmal umentscheiden und eine größere Wagenklasse nehmen). Aber auch hier würde man, im Gegensatz zu Dt. draufzahlen.

Sind alle Papiere vollständig, man taucht in dem Mietwagenfirmencomputer auf, es wurde alles geprüft und für gut befunden, hat man mal wieder 2 Möglichkeiten:

Entweder, man bekommt die Schlüssel zu einem Wagen seiner gebuchten Kategorie oder aber man wird zum Parkdeck geschickt und darf SELBST WÄHLEN !

Einwegmiete


Die meisten USA-Reisenden beenden ihre Reise in der Stadt, in der sie zu Beginn gelandet sind. Ist ein Rundkurs allerdings nicht mit den Sehenswürdigkeiten auf der Route vereinbar (Coast to Coast), kann man auch einen sogenannten Gabelflug/Multistopflug buchen. Bsp: FRA - LAS - SFO - FRA. Dabei startet man den Rückflug auf einem anderen als den Landeflughafen.
Preisunterschiede gibt es dabei heute kaum noch.

Nur wenn man dann noch einen Mietwagen bucht.
Viele Mietwagenvermittler (sunnycars, billiger-mietwagen, usa-mietwagen) bieten für eine mehr oder weniger hohe Gebühr den Service an, daß man den Wagen an anderer Stelle wieder abgeben kann. Bei National kostet es ab 1.April 2014 399$ zzgl. TAX (ca.290€+Steuer). Egal, ob man das Auto jetzt in Miami abholt und in Seattle abgibt oder in New York City.
Bei den meisten anderen wird nach Meilenpaketen abgerechnet. Bei Alamo gelten folgende Preise: (Stand 03.2014)

0 bis 200 Meilen 99 US-$
201 bis 500 Meilen 150 US-$
501 bis 1000 Meilen 300 US-$
1001 und mehr Meilen 500 US-$


Möchte man KEINE Einwegmiete zahlen, muß man die Route so legen, daß Start und Ende in einem dieser Staaten liegen:
(Achtung: Keine Einwegmiete NUR, wenn man über Vermittler bucht. Direktbuchung bei Alamo/National abweichend)


Zwischen den Hauptflughafen-Abgabestationen der Staaten gleicher Farbe (in der Karte hat Kalifornien 3 Farben. (Antwort auf Anfrage-Email an mich) zahlt man NIX extra. (Zwischen San Diego, CA und Reno, NV ist es sicher nicht möglich oder man müßte das mit den Mietwagenverleihern klären)
Holt man das Auto in Phoenix und gibt es in San Francisco ab, kostet es NIX. Ebenso zwischen Las Vegas und L.A. oder San Francisco und Seattle oder Denver und L.A.
Ideal also, wenn man einfach mal den Hwy No.1 von oben nach unten abfahren möchte.
(Keine Einwegmiete gibt es auch zwischen den Stationen auf Hawaii und zwischen Florida und Georgia (Bei Anmietung in Georgia (Atlanta) wird lt. Gesetz ein internationaler Führerschein verlangt)


Und da sind wir auch schon beim Thema aller Themen:

Choiceline


Was ist eine Choiceline?
Erst einmal: hier kann man nachlesen, bei welchen Firmen an welchen Flughäfen dieser Service angeboten wird.

So, dann will ich mal versuchen, zu erklären, worum es da geht.

Bevor man in die USA reist, weiß man für gewöhnlich, was man dort alles sehen will und wer dieses Land kennt, der weiß: unter 4000km läuft meist gar nichts.
Im ersten Moment hört sich das nach verdammt viel an und nach Blasen am Hintern..

Dem ist aber nicht so, denn das Auto fahren ist 100x entspannter, als hier in Dt.

Und da man weiß, was auf einen zukommt, möchte man natürlich das bestmöglichste Gefährt.
Bei der Buchung hat man deshalb die Möglichkeit aus meist 10 (oder mehr) Kategorien auszuwählen:

Kleinwagen
Kompaktwagen
Mittelklasse
Oberklasse
Superklasse (ich wills jetzt mal so nennen)
SUV klein
SUV mittel
SUV groß
Cabrio
7-Sitzer etc.

Was da nicht dabei steht: welches Auto.
Besteht jetzt aber jemand wirklich auf einen Chrysler oder Ford oder Chevrolet, wirds kritisch. Außer: er bucht bei Alamo oder National. (die beiden Firmen hängen allerdings irgendwie zusammen).
Dort hat man, wenn man das Parkdeck erreicht, die Qual der Wahl, denn man kann sich sein "Traumauto" aussuchen.

Als Bsp:

Ich habe ein Auto der KATEGORIE "SUV mittel" gebucht, also gehe ich zur Reihe "SUV-mittel" und kann mir, wenn denn vorhanden, aus diversen Wagen einen rauspicken, der mir gefällt.
Welche Farbe soll es sein? Wieviele km hat der Wagen runter? Hat er 4WD oder nur 2Radantrieb? 2 oder 4 Türen? (wobei ich noch nie nen Zweitürer gesehen hab).

Choiceline bedeutet also: ICH suche MIR ALLEINE meinen Wagen aus der von MIR GEBUCHTEN Kategorie aus, packe alle meine 120t Gepäck in den Kofferraum, setze mich hinein, dreh den Zündschlüssel, der bei den Verleihfirmen mit Choiceline immer steckt, um und fahre vom Hof.
Ich muß NICHT warten, bis mir ein Auto zugewiesen wird.

Manchmal hat man natürlich Glück (oder auch nicht) und in der gebuchten Kategorie steht grad kein Auto da, da kann man sich meist auch, mit vorheriger Absprache, ein Wagen der nächst höheren Kategorie nehmen.
Aber bitte vorher fragen, damit es an der Ausfahrt keine bösen Überraschungen gibt.

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Was gibt es noch zum Thema Mietwagen zu sagen?

Alle amerikanischen Autos haben Automatikschaltung, an die man sich schon nach wenigen km gewöhnt hat. Oder auch nicht... Je nachdem.
Es macht aber auf alle Fälle Spaß, in Amiland mit dem Auto unterwegs zu sein, da alles viel entspannter zugeht aber ich glaube, das sagte ich schon.

Noch ein Tipp, falls eine Kanadareise geplant ist:

Mietwagen kosten in den USA einiges weniger.

Bsp: Midsize SUV, 3 Wochen September, Ü25

ab/bis Seattle

 

ab/bis Vancouver


Vergleichen lohnt also, sollte man grenznah unterwegs sein.

                       tanken


Auch hier gibt es massig Unterschiede zu deutschen Tankstellen, mal abgesehen davon, daß man in USA mit $$ bezahlt.

Das Folgende gilt NICHT für Oregon und New Jersey. Dort gibt es den Tankwart, der sich um alles kümmert. Selber tanken ist dort illegal, verboten bzw. nicht erwünscht !!!

Während man in Dt. an die Zapfsäule fährt, aussteigt, Tankdeckel öffnet, tankt, Tankdeckel schließt und dann im Store an der Kasse zahlt, läuft es in den USA so ab:

(Eigentlich hat man auch hier wieder 2 Möglichkeiten, aber...ach egal)

Man fährt an die Zapfsäule und erkundigt sich ERST, WIE MAN HIER BEZAHLT.
So mache ICH es jedenfalls, denn die Sache mit der PLZ will bei mir nie so recht klappen. Ich nehm am liebsten die Variante mit der Kreditkarte und dem Snoozle..

Ok, und das geht folgendermaßen:

Wie gesagt, wir stehen an der Zapfsäule und überlegen erstmal: WIE war das gleich nochmal...? 

Ok, erstmal Tankdeckel auf.
Was kommt rein?
87 Oktan.
(Alle Mietwagen fahren mit Normalbenzin. Also die kleinste Oktanzahl)

        

An den meisten Zapfsäulen muß man ERST beweisen, daß man zahlen kann, erst dann fließt Benzin..
Man nimmt also seine Kreditkarte und schiebt sie in den dafür vorgesehenen Schlitz und entnimmt sie gleich wieder. Danach drückt man auf die "87" (push here) und haut den Tank voll.
Wichtig ist jedoch: das, was da an Menge angezeigt wird, sind keine Liter, sondern Gallonen. Momentan kostet 1Gal ca. 3,50$. 1 Gal = 3,8L. 3,8L kosten also ca. 2,65€, was ca 70ct der Liter ist. Wie gesagt: hau voll den Tank.

Wenn der Snoozle klackt (Tankzapfen), ist das Auto voll und der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen. Nur noch das Receipt ausdrucken (für die Buchführung) und man kann die nächsten 1000km in Angriff nehmen. Außer, das Auto schluckt 12 Liter und mehr...
Es gibt noch andere Arten des Tankens, u.a. muß man den Hebel am Snoozle hochziehen, um tanken zu können und nach beenden, wieder runterklappen, damit der nächste nicht auf deine Kosten tankt und manchmal muß man seine Kreditkarte im Store abgeben, bevor man tankt und manchmal muß man seine PLZ eingeben und machmal akzeptieren sie auch nur cash und manchmal....

Ein Hoch auf die deutsche "Zapfkultur"

                   Tempomat


In den USA gelten strengere Richtlinien, was den Straßenverkehr angeht. Wer in Dt. zu schnell fährt, löhnt 10-30€ (bei leichten Verstößen). Da ist es allerdings ein wenig anders. Schnell ist man bei 100-300$, wenn der Officer nen schlechten Tag hat.
Meist haben Touristen aber Glück, weil dem Sheriff der Papieraufwand zu hoch ist, den er haben würde, wenn er einen ausländischen Fahrer "anschwärzt". Zu 99% kommt man mit einer Verwarnung davon, die einem aber auch so gehörig den Arsch aufreißt, denn amerikanische Cops sind mit deutschen in keinster Weise zu vergleichen.
Dort hat man Respekt.

Wenn man 4000 und mehr km unterwegs ist und hinter jeder Kuppe ein Police Officer auf Lauer "liegen" könnte, muß man eine Vereinbarung mit sich treffen.
Es ist schwer, ein Speed Limit von 60mph einzuhalten, wenn noch 300 mi zu fahren sind. Und weil es so schwer ist, hat der amerikanische Bürger den Tempomaten erfunden.
Er ermöglicht es, die Geschwindigkeit einzuhalten und läßt einem auch genügend Zeit und Raum, sich die Gegend anzuschauen..
Und da, besonders auf High- und Freeways ALLE diese Spielerei benutzen, ist es ein sehr angenehmes Fahren.
Die Straßen sind breit, sehr breit sogar, meist gibt es auch mehr als nur 2 oder 3 Spuren und gedrängelt wird hier auch nicht.
Ein Hoch auf.... ja, ok, schon gut.

Wie funktioniert er?

Normal hat man am Lenkrad 4 Schalter.
Einen An-, einen Aus, einen schneller u. einen langsamer-Schalter.

Erst anschalten. Normal erscheint dann irgendwo beim Tacho eine kleine Uhr oder eine andere Anzeige.

          


Ich hab es dann immer so gemacht: einfach auf's "+" gedrückt und das Gas Gas sein lassen. Das Auto fährt ab dem Zeitpunkt die eingestellte Geschwindigkeit.
Drückt man dann wieder "+" oder "-", verändert sich die Geschwindigkeit in jeweils Einerschritten.
Drückt man "Cancel" oder geht auf die Bremse, schaltet sich der Tempomat aus. Tritt man aufs Gas, wird er schneller und hält dann DIE Geschwindigkeit.

Ne feine Sache.
Auf sehr lange Strecken hin fördert es aber die Müdigkeit, da man außer lenken, nichts zu tun hat. Und manchmal nicht mal das...

   




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