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                                                                     something new in September 2016:

Typisch us-amerikanisch ist:


- ich schaue sehr oft bei youtube vorbei und da gibt es diese Vergleichs-
  Videos. Also: Unterschiede USA - Germany und so Sachen. Da kommen Dinge
  zur Sprache, die einerseits seltsam sind, andererseits auch auf diese Seite
  hier gehören:
  In den USA gibt es so gut wie keine Türen mit Klinken. Entweder man dreht
  an einem Knauf oder drückt eine Schiene.
- es ist unüblich, sich die Schuhe auszuziehen, wenn man Wohnungen in den
  USA betritt. Hausschuhe oder Gästeschuhe sind eine typisch deutsche Sache.
- Alles ist in den USA größer, breiter, länger: Straßen, Parkplätze, Kühlschränke,
  Betten, Waschbecken, Supermärkte, Einkaufswagen, Getränkebehälter...
- in den USA wird man öfter auch von fremden gegrüßt, während man in Dt.
  nur stur aneinander vorbeigeht und hofft, nicht gesehen oder beachtet zu
  werden.
  (Wobei ich hier in der Stadt auch wirklich niemanden grüßen würde bzw. isses
  mir wurscht, ob der andere einen schönen Tag hat. Ja, so sind wir )
  Anders verhällt es sich bei mir allerdings, wenn ich in den USA Trails laufe. Da
  finde ich es wahnsinnig nett, wenn andere Wanderer einen grüßen. Es ent-
  steht so ein bisschen ein Zusammenhaltsgefühl.
- Amerikaner erkennt man oft am Outfit. Denen ist es entweder egal was sie
  tragen oder sie sehen stylisch aus. 150kg und Minirock oder Herrenaus-
  statter. Deutsche tragen grau, Amerikaner bunt.
- hab ich schon erwähnt, daß es in den USA mehr Drive Thru's gibt? Also nicht
  nur McD, sondern auch für Starbucks oder Banken mit den Geldautomaten oder
  Snackbars.

- Ende Mai 2015 war ich in einem Historic Park und da fiel es mir wieder auf:
  Amerikaner/Behörden lieben Blindenschrift. Fast alles ist damit bepinselt. Und
  nicht nur wichtige Schilder oder Klotüren.
  Das Kuriose/Irrsinnige dabei ist, daß sogar DORT Blindenschrift angebracht ist,
  wo ein Blinder von alleine gar nicht hinfindet bzw. gar nicht hinmöchte.
  Plumpsklos in der Wildnis oder Schilder an Aussichtsplattformen. Was will ein
  Blinder mit einer Aussicht?

 


völlig unsinniges Schild. Was macht ein Blinder mit der Information, die er dadurch bekommt? Wie fand er zum Schild? Und hätte der Begleiter es nicht vorlesen können? Wieso besucht er diesen Ort? Es macht für ihn doch keinen Unterschied, ob er gerade hier spaziert oder irgendwo sonst in einem Park.

  Es würde mich nicht wundern, wenn sogar am Rand des Grand Canyons ein
  Schild angebracht ist, auf dem steht: Vorsicht, Abgrund oder im Bahnhof:
  Achtung, Bahnsteigkante. Und wie sucht ein Blinder diese Schilder?
  Das ist genauso bekloppt, wie Behindertenparkplätze an Orten, an denen mit
  Garantie nie ein "Behinderter" hinmöchte. Egal, ob mit Krücken, Rollstuhl oder
  ohne Augenlicht. (Bsp: Eissporthalle) Wobei ein Blinder wohl kaum Auto fährt.




- ich habe in meinem letzten Urlaub in einem Supermarkt aus Versehen eine Frau
  angerempelt. Vorsichtig gestreift. SIE war es, die sich dafür entschuldigt hat.
  "Scuuus miii" ist des Amerikaners Lieblingsfloskel.

- in Staaten mit starkem Dialekt/Slang kommt man mit seinem Schulenglisch nicht
  weit. So einfache Worte wie "Postcard" werden da nicht verstanden. Besonders
  schlimm ist es in Tennessee. Keine Ahnung, wie die Sprache da heißt.

- das vermutlich das Recht, Sonntags überall einkaufen zu können, im
  amerikanischen Grundrecht verankert zu sein scheint. Ausflugsziele, wie man sie
  in Dt. kennt, können Wochenends geschlossen sein, aber der Supermarkt oder
  das Outlet Center haben geöffnet.

 - es gibt keine Berufsausbildung, wie in Dt. üblich. Jedenfalls nicht für so einfache Berufe, wie ich ihn habe. Man lernt durch Zuschauen und gezeigt bekommen in der Firma. Kellner/Bedienung, Verkäufer oder Kassierer sind kein Berufe, sondern Jobs, daher macht es den Leuten auch nichts aus, sonntags zu arbeiten. Wenn sie genug davon haben, machen sie eben was anderes.
Maurer zB. Learning by doing. Dann hat man Wochenends frei.

- Autofahrer in den Staaten haben Angst vor Geschwindigkeit und Kurven. 60 oder mehr mph darf man dort nur fahren, wenn keine Kurven drohen und selbst dann fahren einige Autofahrer 10mph weniger. Es könnte ja sein, daß doch...


- Landstraßen, die nicht zweispurig sind und Kurven haben, erlauben eine Höchstgeschwindigkeit von 45mph, max. 55mph. Naht eine Kurve, warnt dieses Schild -->

 


Interessenkonflikt? 2 Vitrinen in einem Museum. Eine zeigt Waffen, die andere Musikinstrumente..

- größere Ortschaften scheinen nur aus Werkstätten, Supermärkten, Tankstellen,
  Bürocontainern, Versicherungsbüros und Ampelanlagen zu bestehen. Wohn-
  häuser sieht man nie. Gewohnt wird abseits der Hauptstraße irgendwo im Wald.

- Blinken und mit Licht fahren, wo es nötig ist, liegt im Ermessen des Autofahrers.
  Er weiß ja, daß er die Spur wechselt oder abbiegt. Das sollte als Hinweis an den
  Rest, der am Straßenverkehr beteiligten, genügen.
 
- Häuser in ländlichen Regionen oder Kleinstädten haben alle ihre eigene Zufahrt
  oder Straße. Man baut nicht sein Haus nicht an die Hauptstraße, sondern immer
  einige, manchmal hunderte Meter entfernt davon, daß man auch ja sieht, wie
  ordentlich der Rasen gemäht ist.



- Fast jedes Haus besitzt mindestens eine Fahnenstange...

- das, was man als erstes sieht, wenn man sich im Landeanflug befindet. Die
  Art und Weise der Städtebebauung:


Das Ganze nennt sich Urban Sprawl oder im Sprachgebrauch: Suburbia

- auf den Ortseingangsschildern vieler Dörfer und Städte steht nicht nur der
  Name, sondern auch, wie hoch der Ort liegt, wieviele Einwohner er hat und
  wann er gegründet wurde.


Vor allem im Westen sieht man immer wieder Schilder, auf denen steht:
"Foundet 1882" oder ähnliche Jahrgänge

- Während in Deutschland Autobahnabfahrten der Reihe nach durchnummeriert
sind, tragen Highway-Auf- bzw. Abfahrten in den Staaten zwar auch Nummern, allerdings richten sie sich nach den Meilenangaben der Straße.  

(Beginnt ein Hwy z.B. in Denver und die nächste Abfahrt ist 12 Meilen entfernt,
    lautet die Abfahrt "Exit 12". Nächste Abfahrt weitere 10 Meilen = "Exit 22" usw.)

- der gelbe Strich auf der Straße, der die äußere linke Grenze der Fahrspur
   markiert macht einem immer wieder klar, in welchem Land man sich befindet..



- die Parkverbotszonen werden ebenfalls durch gelbe Farbe an den 
  Bordsteinkanten angezeigt

- Toilettentüren verdecken nur das Nötigste



- und 3lagiges Toilettenpapier ist da so dünn wie ein menschliches Haar

- wenn man in Supermärkten an Kaffeemahlmaschinen vorbei geht, liegt kein
   Kaffeegeruch in der Luft..

- diese "Einkaufswagen" werden vornehmlich von Menschen benutzt, die nicht
   alt, sondern extrem dick sind


- im Restaurant kommt die Rechnung unaufgefordert kurz nach dem Essen.

- bei Fastfoodketten und in Dinern wird die Rechnung an den Tisch gebracht,
  bezahlt wird aber am Eingang an der Kasse

nichts besonderes, und doch typisch, sind die verschiedenen Tierbilder als Schilder.

Esel und Hirsche sind dabei die am häufigsten auftretende Spezies.

Manchmal gibts noch Schildkröten, Pumas, Büffel und Dickhornschafe..

          

- in Deutschland sind die Floskeln "kein Problem" oder "keine Ursache" oder
  "gern geschehen" Standard. In den USA oder auch in Kanada sagt man
  hingegen: "You're Welcome".

- alles Elektronische scheint aus der Vorkriegszeit zu stammen. Lichtschalter sind
   mehr als antiquiert (1x drehen für eine Lampe an, 2x drehen für die 2. Lampe
   an, 3x drehen für beide Lampen an und 4x drehen für alle Lampen aus)
   Und das Herausfallen des Steckers aus den Steckdosen ist obligatorisch..

- Häuser "beginnen" fast immer mit einem riesigen Garagentor



- bei uns gibt es evangelische und katholische Kirchen. Ab und an sieht man auch
   Gebäude für den jüdischen oder muslimischen Glauben, aber die Anzahl ist
   im Vergleich zu den Glaubensrichtungen in den Staaten verschwindend gering.
   Dort kann ein Ort mit 200 Einwohnern schon einmal 5 oder 6 verschiedene
   Kirchen haben: Anglikaner, Baptisten, Quäker, Lutheraner, Presbyterianer,
   Puritaner, Mormonen, Methodisten usw.

 


- bevor man sich abend ins Bett legt, kommt man nicht drum rum, einen Rundgang
   um das Bett einzulegen, um das Zudeckbett zwischen den beiden Matratzen
   hervorzuziehen. Bauchmuskeltraining...

- Straßen, sogar in kleinsten Orten, ähneln deutschen Autobahnen und einen
  Parkplatz finden, ist dort das kleinste Problem..



- An Ampelkreuzungen, an denen nichts angeschrieben steht, ist es erlaubt, bei rot
  rechts abzubiegen. Quasi wie in der DDR, nur ohne grünen Pfeil. Praktisch

- Getränke werden immer im Mischungsverhältnis 80:20 serviert.
   80 Eis, 20 Getränk. Furchtbar  

Wird in Deutschland an Straßen gebaut, werden Baustellenampeln aufgebaut. Das spart Geld und Mitarbeiter.

Nicht so in den Staaten. Dort gibt es anstelle der 2 Ampeln 3 Männer bzw. Frauen, die den Verkehr regeln. 2 Schilderhalter ("Stop" & "Slow") und eine Person, die in einem Follow me-Car sitzt, hinter dem man herfahren muß, sobald das Schild auf "Slow" gedreht wird.




- Motels sind einfachst gezimmerte Gebäude ohne jegliche Isolation. Standard sind
   Wände aus Pappe, Türen die nicht bündig schließen und einfachverglaste
   Fenster, die man nur im seltensten Fall öffnen kann

- Lichtschalter im Badezimmer sind zu 90% mit einem Lüfter gekoppelt. Ist man
  zu zweit unterwegs und einer muß nachts mal raus, ist mit Sicherheit der noch
  schlafende Teil auch wach...

- Ortschaften (Dörfer) sehen nicht aus, wie Ortschaften in Europa.
  Da kann es schon mal sein, daß es sich bei einem Dorf um 3 Häuser, 4 Ställe,
  5 alte Autos und einen Brunnen handelt. Das alles ohne System und total
  chaotisch.


(zum vergrößern bitte anklicken)


(zum vergrößern bitte anklicken)


- im Supermarkt gibt es Butter zum Sprühen und Käse, der nie im Leben Milch
  gesehen hat

- Süßes ist immer doppelt so süß, wie man es gewohnt ist. (Vorsicht bei Auto-
   matenkaffee von der Tankstelle. Pfui deibel..)

- deutsche Autobahnen haben eine Abbiegespur, auf die man fahren muß, um
  abzubiegen. In den Staaten wird die rechte Fahrspur zur Abbiegespur. Dadurch
  ist man mitunter schneller vom Highway abgefahren, als einem lieb ist


"ohne Worte"


- Es gibt nur 7 Richtungsangaben auf Highways: North, East, South, West,
   und Food-/Lodge-oder Gasexit's.
  Ist man also von Las Vegas nach L.A. unterwegs und hat Hunger, fährt man
  Richtung West und Food-Exit



- wenn es etwas genügend gibt, dann sind es Tankstellen. Meist sind es 4 an
   einer Kreuzung und alle haben unterschiedliche Preise.



- an Supermarktkassen wird einem die Ware direkt in Tüten gepackt. Bis vor
  kurzem wurde ich gefragt: "Paper or Plastik". Dieses Jahr hingegen gab es
  nur noch Plastiktüten


Fußweg in einem National Monument. "Parkbucht" inclusive


- Vorsicht beim Autofahren: Blinklichter haben die gleiche Farbe wie die Rücklichter
   und werden schnell mal übersehen. Vor allem, wenn das vorausfahrende
   Fahrzeug dann auch noch bremst

 

Camper ziehen PKW.

bei uns vollkommen unbekannt.







- wehe, man muß unbedingt die Fahrspur wechseln und befindet sich mitten
   im Feierabend- oder Highwayverkehr. Das Reißverschlußverfahren hat den Weg
   über den Ozean noch nicht geschafft. Am besten also, man weiß vorher, wohin
   man möchte...

- es gibt da die skurrilsten Fahrzeuge

  

- und manchmal haben sie sogar eine Straßenzulassung:



- auf dem Bike mit Helm fahren nur Turnbeutelvergesser oder
   Vorm-Kreisverkehr-Rechtsblinker



- auf Autobahnen Fahrrad fahren? Na sicher doch.



- nichts ist in den USA so groß, wie ein Parkplatz vor öffentlichen Gebäuden.
   Vor allem vor Supermärkten Marke Walmart kann er die Größe der Koblenzer
   Vorstadt erreichen.





  


- eine wunderbare Erfindung ist der Scheibensauberwischer an der Tanke mit
    einem "Fliegenschisswegschrubbkratzgitter". Genial.



- freiverkäufliche Medikamente gibt es ab 100er Packungen und das ganze zum
   Schnäppchenpreis. Jahrespackung Kopfschmerztabletten für 2,99$



Was man am Sprit an Geld spart, muß man für die Reifenluft investieren. 3 Minuten Luft für "nen Appel und nen Ei".

Wieviel Reifen schafft man in der Zeit?


Und wer zahlt das mit Kreditkarte?

 

- an Fußgängerampeln wird einem durch einen Sekundenzähler angezeigt, wie
   lange man noch grün hat. Klasse Idee.

das ist unter anderem der Grund, weshalb es in Deutschland keinen 1-Euro-Schein gibt. Sicher kämen Millionen Mitbürger auf die Idee, ihr Wohnzimmer damit zu tapezieren.

Was eine Unart


- aus den Wasserhähnen kommt immer gechlortes Wasser. Schmeckt und riecht
  scheußlich, soll aber keinerlei Nebenwirkungen haben

- alkoholische Getränke gibt es nur in großen Superstores oder in kleinen
   Liquor Stores.

- kauft man Wein oder Bier im Supermarkt und der/die Kassierer(in) ist unter
  21, wird er/sie von älteren Kassieren abgelöst. "Jugendliche" sollten nicht vor
  dem 21. Lebensjahr mit Alkohol, auch in abgepackten, in Berührung kommen.. 
 

- Man wird nach dem Ausweis gefragt, bis man aussieht wie 40. So gehen die
  Verkäufer sicher, daß man auch wirklich 21 ist.

- geht man irgendwo frühstücken, gibt es (meistens) Kaffee bis zum abwinken.
  Free Refill so oft man möchte. Kaffee ist in den USA lang nicht so stark wie bei
  uns und von daher ist das viele Trinken kein Problem. Nur für die Blase... 

- apropo Essen:

Egal, ob im Frühstücks-Diner oder im Steakrestaurant, man wird plaziert.

Wer sich ohne zu fragen an einen Tisch setzt, wird zwar nicht rausgeschmissen, aber möglicherweise ignoriert.


 
- im Bereich größerer Städte gibt es bei mehrspurigen Straßen eine sogenannte
  "Car Pool Lane". Auf dieser Spur dürfen nur Autos mit mindestens 2 Passa-
  gieren fahren.



- man kühlt Lebensmittel nicht mit Kühlakkus, sondern mit Eis. Dieses gibt es über-
   all. An Tankstellen, Supermärkten, Motels und anderen Einrichtungen des
   öffentlichen Lebens.

- nirgendwo gibt es so schöne Wolken-(formationen), wie in den USA.






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