Fazit:

 

Illinois und Ohio sind irgendwie langweilig. Indiana auf irgendeine Art spannend, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Was ich da gesehen hatte, hatte alles einen gewissen Charme und Reiz.
Michigan bleibt mir als große Stadt und zerfallene Gebäude in Erinnerung, genauso wie der Staat New York, ausgenommen die Niagarafälle.
Fasziniert war ich von den Städten Chicago als aller erstes, danach von Ottawa und Platz 3 belegt Toronto.
Chicago hat mich begeistert, weil es trotz der Größe einfach war, sich zurechtzufinden und ich nie ein mulmiges Gefühl hatte, allein da zu sein. Ottawa ist eine kleine quirlige bunte Stadt, in der man sich sofort zuhause fühlt. Das Ticket verzeih ich ihr daher.
Toronto?
Toronto war kompliziert. Zu großräumig. Ein Vorschlaghammer an Eindrücken. Das Aquarium verdient die Note 1, die Insel vor der Stadt mit Blick auf den CN-Tower hat noch Potential nach oben. Da passierte zu wenig.

Negativ: die Officer an den Grenzkontrollen sollten aufhören, jeden Menschen als potentiellen Terroristen anzusehen. Manche sind einfach nur Touristen.
Oder es liegt daran, daß sie die beiden Worte miteinander verwechseln.
Die Niagarafälle sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits muß man das alles mal gesehen haben und die Fotos, die ich mit nach Hause gebracht hab, sind ein Traum, aber die Gegend drumherum ist eine Schande. Auf beiden Seiten. Auf US-Seite sieht es aus, als wäre der 2. Weltkrieg gerade erst vorüber und die kanadische Seite meint, Popcorn, Plastik und BlingBling wären hier genau richtig. Las Vegas sollte es nur einmal geben. 



* * * E N D E * * *



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