6. Dezember 2016

Kurzgeschichte einer Herbstzeitreise 2016

  


Prolog:

2009 war ich das erste Mal in Pennsylvania und was bis heute in Erinnerung geblieben ist, sind die Amish.
Klar könnte ich jetzt schreiben, daß ich seit dem entschieden hatte, noch einmal dahinzufliegen, aber das wäre gelogen, denn dann wäre heute nicht 2016 sondern 2011 oder 12. Ich hatte es also nicht sonderlich eilig.
Immer, wenn ich nach einer Tour überlege, wohin es als nächstes geht, krame ich eine USA-Karte hevor und denke darüber nach, wo sich mein Kopf am wohlsten fühlen würde.
Andere fliegen jedes Jahr nach Mallorca oder fahren in den Schwarzwald, aber sowas ist nichts für mich. Ich brauche die Abwechslung.
Ja, ich weiß, ich fliege auch jedes Jahr in die USA und für die meisten Menschen, die ich kenne, ist es so, als würde ich sagen: ich fahre für 3 Wochen an den Bodensee und nächstes Jahr wieder und das kommende Jahr darauf auch aber die wenigsten haben im Hinterkopf, daß die USA so groß sind wie Europa und da kann man schon von Abwechslung sprechen.

   


Wenn ich also in dem einen Jahr an die Westküste fliege und im nächsten Jahr nach Virginia, dann ist es vergleichbar mit Urlauben in Griechenland und Schweden.
Ihr versteht?


Wo war ich stehengeblieben?
Ach ja: Kopf

Dieser welche fragte: Kannst du dich noch an 2009 erinnern und daran, was die Amish für einen Eindruck auf dich gemacht hatten? Und DC ist ja auch nicht weit entfernt und wenn du schonmal da bist, es fehlen noch 245 Stempel aus New York und nach diesem ganzen Geplapper entschied ich mich, in den Osten zu fahren und einige Stempel und neue Eindrücke einzusammeln.

Um es vorweg zu nehmen: das Stempel sammeln war am Ende gar nicht mehr so wichtig.

 


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